Landesliga Sachsen - 17.Spieltag
Stadion an der Beyerstraße
VfB Fortuna Chemnitz - SG Dynamo Dresden U21 0:4 (0:2)
Tore:
0:1 Wuchrer (1.)
0:2 Enold (40.)
0:3 Fischer (90.)
0:4 Förster (90+6)
Zuschauer: 190
Eigentlich ist die sonntägliche Kaffeetafel ja heilig, nachdem ich das mütterliche "Nu mach nor, musst dor och ma an dich denken. Da trink mor ähm morschn ma unsern Kaffee zusamm"-Okay bekommen hatte, gings heute am frühen Nachmittag nach längerer Zeit mal wieder an die Beyerstraße, wenn unsere U21 schon mal im Lande is. Die Eintrittskarte kam 6 Euro, unter den knapp 200 Zuschauern war auch ne kleine dynamische Abordnung. Nachdem wir uns zu Zweit bei drei jugendlichen Ordnern "ausgewiesen" hatten, wurden wir von denen als fast Einzige zwecks sinnvoller Fotoarbeiten in den leeren Gästebereich direkt neben den Trainerbänken eingewiesen und zum ordentlichen Benehmen angewiesen. Und das ausgerechnet zu uns! ![]()
Kurze Begrüßung mit Mannschaft und Betreuerteam und pünktlich um 14 Uhr wurde die Partie dann auch bei bestem Fußballwetter und 13°C angepfiffen. Keine Minute war gespielt, da stands schon 1:0, nennt man dann wohl Auftakt nach Maß und unser Beifallklatschen wurde sofort auch vom restlichen dynamischen Anhang auf der anderen Spielfeldseite erwidert. Fast die gesamte erste Halbzeit war die Truppe von Sebastian König dann trotz einiger aussichtsreicher Angriffe mehr oder weniger im Verwaltungsmodus, ein Pferd springt halt nur so hoch... Und grad, als wir der Meinung waren, dass ein weiterer Treffer jetze für die Sicherheit im zweiten Durchgang nicht die schlechteste Idee wäre, tat uns dann Quentin Enold auch den Gefallen.
Die zweite Halbzeit wollte das Pferd dann wieder nich höher springen: Es gab gegen überwiegend harmlos bleibende Gastgeber einige vielversprechende Angriffe bis in deren Strafraum, aber der jeweils letzte Pass versaubeutelte das immer wieder. Erst in der Schlussphase gabs dann doch noch zweimal Grund zum Jubeln. Drei Minuten vorm 4:0 haben wir uns dann inkl. des Trainers und der Wechselbank kollektiv an den Kopf gegriffen, als der Schiedsrichter meinte, Artur Willi Herrmann wegen seiner angeblichen Notbremse als letztem Mann an der Mittellinie (!!!) vom Platz stellen zu müssen.
Überhaupt war der Schiedsrichter lustig, mitten im zweiten Durchgang bläkte er einen unserer Spieler voll "Schrei mich nich so an!" und zum Schluss zeigte er noch zwei Minuten an, es wurden derer sechs. Wir spekulierten drauf, vielleicht hat er ja Zuhause was ausgefressen und wollte noch nich heim...man weiß es nich. ![]()
Fazit: Ungefährdeter Sieg und nach diesem Spieltag steht die Truppe einen Punkt hinter Taucha und zwei vor Handwerk auf Platz zwei. Nächsten Sonntag geht's dann Zuhause gegen Tanne Thalheim und mal sehn, ob da soviel Leute wie heute Auswärts kommen. ![]()
Und hier, sowie hier und hier und dann auch noch hier paar Bilder des Tages.
Sport frei.