Findet die WM zukünftig alle zwei Jahre statt?

  • Aktuell wird darüber diskutiert, ob die Weltmeisterschaft ab 2028 im Zweijahresrhythmus stattfinden soll. Hier die wichtigsten Informationen:

    • Die WM würde 2028 erstmals im Zweijahresrhythmus augetragen werden. Ab 2026 findet sie zudem mit 48 statt zuletzt 32 Mannschaften statt
    • Die Kontinentalturniere wie EM, Copa America, Gold-Cup, Afrika-Cup, Asien-Cup und die Ozeanien-Meisterschaft könnten in ungeraden Jahren ebenfalls im Zweijahresrhythmus stattfinden.
    • Derzeit gibt es fünf Länderspielfenster pro Jahr. Laut Wenger sollen aus den fünf kurzen Fenstern ein oder zwei lange Fenster werden. In einer Idee geht es um den kompletten Oktober. Damit will man Termine und Reisen sparen.
    • Die Qualifikation soll gestrafft werden. "Es wird mehr bedeutsame und weniger sinnlose Spiele geben", sagte Wenger. Und es solle nicht mehr Spiele als bisher geben.
  • Wenger hätte lieber weiter seinen trostlosen Drecksverein trainieren sollen, statt seine dummen Ideen auf die Fußballwelt loszulassen.

    „Herr Schäfer kann sich gerne bei mir für den Geschäftsführer-Posten der KGaA bewerben“


    - Sebastian Kramer

  • Naja ich frage mich wie soll der Qualimodus dann aussehen wenn die WM alle 2 Jahre stattfinden soll? Oder werden die Kontinentalturniere ein teil der qualiplätze ausmachen? :schulterzucken: Gerade weil zum beispiel Asien,Nordamerika und Afrika mehrere Qualirunden haben.

  • Äh... Wenn ich 10 Spiele in 5 Pausen haben und diese 10 Spiele in 2 Pausen lege, wo spare ich da Termine und Reisen?

    Und was heißt gestrafft? KO-System oder wie?

    Ich nehme an im KO System. Erst die kleinen unter sich und dann stossen die Großen erst in der zweiten Phase dazu. So ähnlich wie die CL Quali Runden laufen, nur nicht mit Hin und Rückspiel, sondern immer beim Klassenhöheren. Die ersten 16 bekommen dann eben in der ersten Runde frei und empfangen dann den Sieger der anderen Runde. So hast dann bei der WM wirklich nur noch die großen dabei ;) .

    24.09.2012 - 08.12.2012


    Danke an Wayne Simmonds (Philadelphia Flyers, 9 Spiele, 4 Tore, 10 Assists), Chris Stewart (St. Louis Blues, 15 Spiele, 6 Tore, 14 Assists) sowie Clarke MacArthur (Toronto Maple Leafs, 8 Spiele, 4 Tore, 6 Assists) im Trikot der Eispiraten Crimmitschau

  • Die bisherigen Einnahmen reichen ja auch nicht. Es läßt sich eben immer noch mehr Geld aus dem Fußball rauspressen. Man braucht nur die richtige Idee dazu. :schulterzucken:

  • Hervorragende Idee, dass man da nicht schon viel früher drauf gekommen ist. Warum spielen wir nicht alles, immer, ganzjährig? Sonntag die nationalen Ligen, Montag Pokal, Dienstag UEFA-Cups, Mittwoch CL, Donnerstag Quali-Länderspiele, Freitag Weltmeisterschaft, Samstag Europameisterschaft... Fußball von früh bis spät aus allen Ecken der Welt und mindestens einmal pro Woche Argentinien - Brasilien, Vestenbergsgreuth - Bayern oder Real - Barcelona.

    "Denn anders als Arbeitsstelle, Lebenspartner oder Automarke ist der Lieblingsklub nicht austauschbar.

    Mit ihm ist der Mensch ein Leben lang verbandelt wie mit der eigenen Haut.

    Sie mag Falten kriegen, doch ablegen kann sie niemand. Selbst wenn man das manchmal gern möchte."

    (Lars Wallrodt)

  • Vielleicht sollten wir den Thread in "Giovannis lustige LSD-Trips" umbenennen: WM in Israel und Anreinerstaaten. Was wirft der sich ein. Das ist doch alles nicht mehr normal. Das ist kein Weltverband, das ist nur noch eine Lachnummer aus korrupten alten senilen Bettnässern, die sich irgendwas in die Venen schießen.

    "In 1866 Liechtenstein's last military engagement sent 80 men to war. 81 returned, as they had made a friend."

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    Soweit ich das verstehe sind die Verbandsbosse der Nordeuropäer und Skandinavier da nicht die vollkommen isolierten aufrichtigen Außenseiterstimmen in der Welt der korrupten Fussballfunktionäre, sondern die UEFA ist dagegen und sie wurden da jetzt wohl als Sprachrohr vorgeschickt.

    Northern European countries oppose biennial World Cup plan
    GENEVA (AP) — The six-nation Nordic group of European soccer federations detailed their opposition Friday to FIFA’s push to stage the World Cup every two…
    apnews.com

    The Nordic opposition wasn’t unexpected with influential officials from the region working at European governing body UEFA, which has called for “proper consultation” before a decision is made. Karl-Erik Nilsson of Sweden is UEFA’s first vice president and Danish soccer president Jesper Møller is a UEFA executive committee member.

    Conmebol ist auch dagegen hatte uns Ceferin erzählt.

    UEFA urges FIFA to stop pushing biennial World Cup plan
    European football’s governing body voices numerous concerns about a plan to hold the World Cup every two years.
    www.aljazeera.com

    “We can decide not to play in it,” Ceferin told The Times newspaper.

    “As far as I know, the South Americans are on the same page. So good luck with a World Cup like that. I think it will never happen as it is so much against the basic principles of football.”


    Das macht teilweise Sinn, denn durch alle 2 Jahre WM würde der Marktwert der Europameisterschaft und der Copa America ja sinken, was Mindereinnahmen für die UEFA und die Mafia-Bosse in den luxoriösen Hotelanlagen Asuncions bedeuten würde.


    Allerdings gibt es da ja leider für den Fussballfan eine leichte Kompromisslösung, die im Sportschau Artikel schon genannt wird, indem Euro und Copa America auch in den 2 Jahresryhthmus wechseln in ungeraden Jahren, was dann den etwas gesunkenen Marktwert ihres Wettbewerbs für die UEFA locker wieder kompensiert und sogar Mehreinnahmen bringen wird.


    Anders freilich bei der Conmebol, wo bei der Copa America schon lange kein 4 Jahres Rhythmus mehr eingehalten wird.

  • "Alle können profitieren"

    Zitat


    Der frühere Startrainer Arsène Wenger, der inzwischen als FIFA-Direktor für globale Fußballentwicklung arbeitet, kritisierte: "Was ich bedauere, ist, dass 90 Prozent dieser Opposition emotional ist und nicht auf Fakten oder Analysen beruht. Viele Emotionen beruhen auf Angst, Angst um die eigenen Wettbewerbe."

    Was für eine bedauernswerte Wurst.

    Ich verweise da gerne auf den Vorschlag von Herrn Umlaut hier weiter oben im Thread: Fußball rund um die Uhr, aber bitte nur Spitzenfußball, den man verkaufen kann. Produkte werden ja schließlich immer dann besser, wenn sie massenhaft produziert werden. Wieso sollte das beim Fußball anders sein? Klar, dem Fußball laufen schon jetzt die Zuschauer weg, aber das überlegen die sich bestimmt wieder anders wenn sie noch mehr Spiele vorgesetzt bekommen. Und wenn nicht, dann zahlen die anderen bestimmt wenigstens noch mehr.

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    - Sebastian Kramer

    Einmal editiert, zuletzt von Hannoi1896 ()

  • Ich glaube das Zitat von Wenger kann häufiger verwendet werden. In der N11-Laberecke beispielsweise :P

  • Jetzt musste ich erstmal nachgucken was du meinst... :D

    Aber nee, den Schuh ziehe ich mir dann doch nicht an. Bei irgendwelchen Testspiel"wettbewerben" wie der Nations League oder der Klub-WM hab ich einfach kein Interesse, weil der sportliche Wert nicht mal mehr messbar ist - woher soll dieser auch kommen? Manch ein neuer Wettbewerb (Conference League) findet sogar eher meine Zustimmung... Nur will mir nicht in den Kopf, wieso man bestehende Wettbewerbe unbedingt auch ihres sportlichen Werts berauben möchte. Die EM aufzustocken findet ja nun nicht unbedingt breite Zustimmung. Wenn Deutschland-Argentinien oder Italien-Brasilien nun wesentlich häufiger stattfindet wird das den Reiz nun auch nicht unbedingt erhöhen.

    Ganz davon abgesehen, dass Spieler auch nicht unbedingt qualitativ besseren Fußball spielen können, wenn sie jährlich bis zu 70 Spiele bestreiten sollen.

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    - Sebastian Kramer

  • ...oder ums passend zum in 3 Tagen anstehenden Event auf den Punkt zu bringen - die ham nich mehr alle Nadeln an der Tanne. Ich hätt aber nen mich durchaus amüsierenden Lösungsvorschlag: Diese neuen "Wettbewerbe" werden von jeweils gemischten Teams aus Funktionären, Sportpolitikern, Werbelobbyisten und Rosetten schmeichelnden Pseudo-Journalisten bestritten, um dem geneigten Endverbraucher Live und in Farbe zu zeigen, was sie auch sonst noch nicht können. Also das gäb Einschaltquoten!

    Drei Buchstaben, zwei Farben, eine Gemeinschaft

    Pivotechnik ist kein Verbrechen
    :drink:


    Lerne Schweigen ohne zu Platzen

  • Klar, dem Fußball laufen schon jetzt die Zuschauer weg, aber das überlegen die sich bestimmt wieder anders wenn sie noch mehr Spiele vorgesetzt bekommen.

    Bin sonst in allem Deiner Meinung, aber hier sehe ich nicht das Problem. Laufen dem Fussball generell wirklich die Zuschauer weg?


    Ich mache mir, was diesen Vorschlag angeht, überhaupt keine Sorgen. Der fällt auf so wenig Gegenliebe, mehr Abneigung geht eigentlich kaum. Das wird nicht passieren. So, wie ich mir auch bei der Super League keine Sorgen mache. Dumme Ideen gab es schon immer. Ja, manchmal finden sie auch eine Mehrheit, aber diese in meinen Augen ganz sicher nicht.

    :rfc: Ignore the Nonsense, the Irrelevant and the Noise :rfc:

  • Laufen dem Fussball generell wirklich die Zuschauer weg?

    Zumindest aktuell unbestreitbar ja, sogar viele. Über die Ursachen kann ich genauso nur spekulieren wie jeder andere. Auch ob das langfristig so bleibt kann ich nicht gut einschätzen, tendenziell eher nein. Aber zumindest macht man es durch solche Ideen nicht besser. :D

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    - Sebastian Kramer

  • Ich mache mir, was diesen Vorschlag angeht, überhaupt keine Sorgen. Der fällt auf so wenig Gegenliebe, mehr Abneigung geht eigentlich kaum. Das wird nicht passieren.


    Wenig Gegenliebe in Europa. Aber FIFA-Politik wird nicht in Europa gemacht. Es müssen nur genug kleine Verbände weltweit überzeugt werden, und die lassen sich mit Geld und größeren Chancen, an einer WM teilzunehmen, recht leicht überzeugen.


    Fifa’s Gianni Infantino claims biennial World Cup would create £3.3bn revenue
    Fifa’s president, Gianni Infantino, has said his plans would create a £2.65bn ‘solidarity scheme’ for developing nations
    www.theguardian.com

  • Bei Produkten hat eine künstliche Verknappung doch mehr Nachfrage geführt.


    aktuelles Beispiel: Wie viele Leute hat vor kurzem Wetten dass vor den Fernseher gelockt?

    Obwohl es heute viel Konkurrenz von den privaten Fernsehsender gibt.


    Früher gab es die Sendung auch nur 4-5 mal (?) im Jahr und alle haben eingeschaltet.


    Wenn es eine große Samstagabendshow jedes Wochenende gegeben hätte, dann hätte sich das auch schon viel eher totgelaufen.


    Verstehen Sie Spaß ist ja auch so eine Sendung, die es auch schon ewig gibt. Und? der Markt ist inzwischen so gesättigt - haben die noch hohe Einschlaf Einschaltquoten?


    Ich denke das kann man für viele Produkte als Beispiel nehmen. Auch für das Produkt Fußball-(WM)

    Ein Versuch ist immer der erste Schritt zum Scheitern

  • Bei Produkten hat eine künstliche Verknappung doch mehr Nachfrage geführt.

    Den Impfstoffen gefällt das!

    Ronny will auch erst dann seinen Impfstoff, wenn nur genug Impfstoff für René da ist.

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    - Sebastian Kramer

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