Deutsches Abschneiden bei den Olympischen Spielen

  • Ich würde aber auch mal in den Breitensport schauen, wo sich der Nachwuchs rekrutiert und dortt ist mMn zu viel auf das Ehrenamt ausgerichtet. Die Vereine überaltern zusehends, gerade auf dem Land. Die alte Sogwirkung als das Freizeitangebot noch begrenzt war gibt es heute nicht mehr. Da wurde viel verpennt oder in der eigenen Bräsigkeit verbracht. Selbst der Fußball stöhnt da doch schon.

    Vom Schulsport will ich gar nicht erst anfangen, das ist ein anderes Horrorkapitel.

  • Jetzt driftet ihr hier in so ne olle DDR-Diskussion ab...


    Die bleibt aber letztlich nicht aus, wenn man den Zeitbereich nimmt, den Du angesetzt hast.

    Denn da sieht man ja bereits, dass Deutschland nach der Wende erstmal einen gewaltigen Sprung nach oben machte, ehe der Abwärtstrend einsetzte. Und daher muss man eben betrachten, dass dieser Sprung nach oben u.a. durch die DDR Sportler zustande kam, wo ein anderes System und eine andere Betrachtung des Sports vorhanden war. Dazu zählte nicht nur die Förderung, sondern natürlich auch die mediale Betrachtung, man denke nur an TV Sendungen wie "Mach's mit, mach's nach, mach's besser". Aber dort hörte es nicht auf, es gab auch andere Sportarten, in denen die DDR gut war, im Fernsehen


    Medial wird mittlerweile jedes Drittligaspiel bis zur Grasnabe seziert, aber viele Sportarten finden quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.


    Fussball dominiert in Deutschland ganz klar. Damit kämpfen ja auch andere Sportarten.

    Was Leichtathletik und ähnliches angeht, muss es schon was internationales sein, damit es gesendet wird und auch dafür ist der Einsatz oft zu teuer. Deswegen war es das eine Jahr perfekt, wo mehrere Meisterschaften gleichzeitig stattfanden, waren das nicht sogar die European Championships in Glasgow? Da lohnt es sich dann eher, dort hinzufahren und zu berichten.

    Wenn man natürlich betrachtet, mit was für einem Tross die zu den Fussball EMs und WMs fahren und was sie für die Rechte ausgeben, dann könnte eine Zusammenlegung von ARD und ZDF da natürlich EINIGES einsparen, was man dann für andere Breitensportevents zur Verfügung hätte. Und klar, findet was im TV statt, dann zieht das mehr als wenn es nicht im TV stattfindet, aber wenn es im TV stattfindet und Deutschland hinterher läuft und keine schillernden Persönlichkeiten anderer Länder dabei sind, dann zieht es auch nur bedingt. Hat man ja beim Tennis gesehen, grosser Hype wegen Boris und Steffi und danach flaute das Interesse und der Nachwuchs wieder ab...

    "Das ist die perfekte Welle, das ist der perfekte Tag. Lass dich einfach von ihr tragen, denk am besten gar nicht nach"

    - Christian Drosten

  • "Mach's mit, mach's nach, mach's besser"

    Auf "Adi" (Gerhald Adolph) haben alle Kinder geschaut! Und das lief auch im Fernsehen.


    Du meinst, wenn er aktiv als Geher bei Wettkämpfen war?

    "Das ist die perfekte Welle, das ist der perfekte Tag. Lass dich einfach von ihr tragen, denk am besten gar nicht nach"

    - Christian Drosten

  • Ich habe vorhin die Frage aufgeworfen, warum das deutsche Abschneiden denn immer schlechter wird.

    Die Wiedervereinigung ist zu lange her.

    Der Bonus, plötzlich alle DDR-Sportler zusätzlich im Aufgebot zu haben, ist verpufft und jetzt ist man eben dort, wo die Bundesrepublik schon vorher war.

    Den Blick nach 1990 wenigstens ein bisschen auf das DDR-System zu richten blieb aus und jetzt fallen die daher gewohnten Medaillen wie Schwimmen oder Turnen fast komplett weg.


    So richtig habe ich aber auch nicht das Gefühl, dass das wirklich jemanden zu stören scheint.

    Verfolgt man die Medien, haben sich sportartenübergreifend immer alle vorm Wettbewerb gut gefühlt und freuen sich öffentlich am Ende auch über ihren "guten 10. Platz".

    Den Satzanfang "Die deutschen Teilnehmer scheitern..." habe ich bei diesen Spielen wahrscheinlich am häufigsten gehört.

    Toll auch der Satz heute zum Judo: "Silber gewonnen statt Gold verloren."

    Wenn man es kollektiv so sieht, dann verwundert es nicht, warum das Abschneiden immer schlechter wird.

    Geänderte Förderungen, Zielsetzungen und Ausbildungsbedingungen könnten das ändern und schon in circa 10 Jahren könnten die Ergebnisse anders aussehen.

    Man müsste es nur wollen.

  • Geänderte Förderungen, Zielsetzungen und Ausbildungsbedingungen könnten das ändern und schon in circa 10 Jahren könnten die Ergebnisse anders aussehen.

    Man müsste es nur wollen.

    Es müssen aber auch die Medien mitmachen. Und auch Sportler die ihre Karrieren beendet haben auf den Nachwuchs zugehen! Die Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden. Warum gehen Spitzenleute wie Klosterhalfen in die USA? Weil die viel besser trainieren können!

  • In den USA ist aber das System halt auch ein anderes. Da reißen sich die Colleges um die Talente, weil Talente bedeuten Publicity und Publicity bedeuten, dass mehr andere Studenten (die das Geld bezahlen) an die Uni kommen.

    Nanakorobiyaoki

  • dann könnte eine Zusammenlegung von ARD und ZDF da natürlich EINIGES einsparen, was man dann für andere Breitensportevents zur Verfügung hätte


    Das ist aber auch eine Milchmädchenrechnung, denn in einem Groß-ÖRR würde der regionale Sport komplett hinten runterfallen.

  • Möchte mal 2 Dinge ansprechen, die mit verantwortlich für ein immer schlechteres Abschneiden sind:


    TV-Präsenz fehlt (Kater hatte es schon angesprochen) und was MPMangfall sagt: Die sehr frühe Sichtung im Schulsport mit anschließender professioneller Förderung (KJS). Diese Kaderschmieden gibt es in der Form heute leider nicht mehr. Sie waren das Salz in der Suppe!

    Was dich nicht glücklich macht, kann weg.

  • Auf "Adi" (Gerhald Adolph) haben alle Kinder geschaut!

    Ich nicht. Hatte nur Augen für seine Assistentin. :breitezunge::D

    Verdammt. Eine Stunde zu spät gelesen hior. Das war mein Satz :motzen:...hach ja, Ariane... :D

    Drei Buchstaben, zwei Farben, eine Gemeinschaft

    Pivotechnik ist kein Verbrechen
    :drink:


    Lerne Schweigen ohne zu Platzen

  • Das was Kampfkater angesprochen hat, ist schon ein Punkt. Die mediale Aufmerksamkeit. Was kann ich denn heute noch frei empfangbar sehen.


    Fussball Länderspiele mit WM/EM - wobei da auch immer mehr in den Pay-TV-Bereich abwandert. Bundesliga und Pokal etwas live, sonst recht ausführliche Zusammenfassungen.


    Leichtathletik-WM/EM wird gezeigt. Die Meetings werden am Rande erwähnt. Schwimmen-EM/WM wird auch nicht mehr alles live gezeigt.


    Mannschaftssportarten wie Handball, Eishockey (um mal in den Winter zu gehen), Hockey finden im frei empfangbaren überhaupt nicht mehr statt. In den 80er kann ich mich noch an Live-Spiele im EC-Pokal im Handball erinnern. Heute? Fehlanzeige.


    Rudern, Kajak, Kanu, Bogenschießen - wo man derzeit doch sehr erfolgreich ist - werden gar nicht gezeigt. Daher kann man auch keine Anreize schaffen und Idole für de Jugend schaffen. In der 80er war für mich Michael Groß ein Idol - da bin ich 1988 immer um 3 Uhr aufgestanden, um die Rennen von ihm zu schauen. Was gibt es denn heute noch für Sport-Idole, die keine Fussballer sind?


    Wenn ich mir dann den WIntersport anschaue, dann sind wir da immer noch ganz ordentlich aufgestellt und das läuft an den Winter-Wochenenden ja auch von 7-18 Uhr.


    Die Frage ist dann aber auch, warum wir im Reiten immer ordentlich Medaillen holen, obwohl dies medial außer Olympia doch kaum stattfindet. Hier dürfte der Grund dann daran liegen, dass viele Kinder reiten. Auch unsere Tochter findet Pferde super und ist in den Ferien oft auf einem Pferdehof.


    Weitere Punkte sind einfach, dass viele Nationen aufgeholt haben. Bspw. gewinnt ein Tunesier Schwimm-Gold, Radrennen jemand aus Ecuador oder Estland im Fechten. Die Konkurrenz wird einfach größer. Und dann hat die Jugend heute einfach viel mehr Möglichkeiten - heute wird doch nur noch gedaddelt. Sehe ich ja bei unserem Großen - er spielt Fussball und schaut auch durchaus Olympia (aber wohl auch nur, weil der Fernseher läuft), aber sonst interessiert er sich nur darum, was in seiner Minecraft-World gerade los. Auch die Freunde unsere Kinder sind - außer im Fussballverein - sonst, soweit ich weiß, in keinem anderen Sport aktiv dabei. Da sind Konsolen oder Handy viel wichtiger.

  • Die Frage ist dann aber auch, warum wir im Reiten immer ordentlich Medaillen holen, obwohl dies medial außer Olympia doch kaum stattfindet. Hier dürfte der Grund dann daran liegen, dass viele Kinder reiten. Auch unsere Tochter findet Pferde super und ist in den Ferien oft auf einem Pferdehof.

    Reiten ist aber auch noch ein Sport der ist immer noch begrenzt auf wenige Länder wo man Pferde auch halten kann. Versuch mal Konkurrenzfähige Pferde in Afrika oder Südostasien zu halten? Kannste aufgrund der Klimatischen bedingungen vergessen. Es könnte vielleicht mal ein Exot was holen wenn der außerhalb seiner Heimat sich vorbereitet wie der Saudi-Arabier Chalid-al-Aid der im Springreiten in Sydney 2000 Bronze holteoder noch sensationeller! Das Team Saudiarabien holte 2012 ebenso Bronze. Aber in dem Land bei 40 bis 50 Grad wirste keine Pferde halten können.

  • Und dann hat die Jugend heute einfach viel mehr Möglichkeiten - heute wird doch nur noch gedaddelt. Sehe ich ja bei unserem Großen - er spielt Fussball und schaut auch durchaus Olympia (aber wohl auch nur, weil der Fernseher läuft), aber sonst interessiert er sich nur darum, was in seiner Minecraft-World gerade los. Auch die Freunde unsere Kinder sind - außer im Fussballverein - sonst, soweit ich weiß, in keinem anderen Sport aktiv dabei. Da sind Konsolen oder Handy viel wichtiger.


    Das ist mir zu einfach, denn das wäre ja ein globales Problem, oder zumindest ein Problem der "ersten Welt". Dennoch scheint es solche "Nachwuchsprobleme" zumindest in Großbritannien nicht zu geben. USA klammere ich mal aus, weil die ein anderes System und - einwohnerzahlenbedingt - größere Konkurrenz haben.


    Bei den Schwimmern hat's einer der Kommentatoren (nicht Bartels!) gesagt: In Deutschland musst du quasi nur die Zeit-Norm erfüllen und bist fast schon sicher dabei. Die Amerikaner haben so viel harte Konkurrenz, dass die schon ganz früh in der Quali mit einer gewissen "Wettkampfhärte" konfrontiert werden, was dann für Olympia natürlich förderlich ist.

    Nanakorobiyaoki

  • Der Sport nimmt ja auch eine gewichtige Rolle in den USA bei den Colleges und Universitäten ein. Jeder Student hat doch quasi ein Sport wo der auf hohen Niveau was macht. Obs Basketball,Football,Baseball oder individuallsport wie Leichtathletik,Schwimmen und so weiter ist. Großbritannien muß man allerdings sehen wie nachhaltig es ist. Jetzt leben sie ja noch davon gut 9 Jahre nach den Sommerspielen. Aber wie lange können sie das Niveau halten? Gerade das kostet immer mehr geld weil man immer auf den Aktuellen stand bleiben muß was Materialien und Trainingsstätten angeht.

  • Das ist aber auch eine Milchmädchenrechnung, denn in einem Groß-ÖRR würde der regionale Sport komplett hinten runterfallen.


    Nicht zwingend.

    Denn was zeigen die aktuell in ARD oder ZDF an regionalem Sport? Es geht doch z.B. um Einsparungen bei der Produktion der EM/WM, dort werden zwei komplette Teams hingekarrt, jeder Sender mit eigenen Kommentatoren, eigenen Moderatoren und eigenen Experten. Würde man das bündeln, würde man schonmal die Hälfte einsparen und könnte es trotzdem abwechselnd auf ARD und ZDF zeigen. Die EM jetzt hat gezeigt, dass man auch die Experten nicht in das Land des Events karren muss, spart zusätzliche Kosten und dem Zuschauer ist es doch egal, ob Welke und Kahn auf nem Balkon an der Copa Cabana stehen oder Breyer und Kramer in nem kleinen Studio in Köln-Kalk...

    Bei Olympia das selbe nochmal in grün, auch da hat man gerne doppelte Kosten


    Sowas wie das Chio im WDR oder die Dritte Liga in den Dritten kann man doch weiterhin zeigen...


    Die Frage ist dann aber auch, warum wir im Reiten immer ordentlich Medaillen holen, obwohl dies medial außer Olympia doch kaum stattfindet.


    Findet hier und da statt, das Chio in Aachen z.B. wird im WDR gezeigt und es gibt auch immer mal andere Events, die in den Dritten gezeigt wurden


    Weitere Punkte sind einfach, dass viele Nationen aufgeholt haben. Bspw. gewinnt ein Tunesier Schwimm-Gold, Radrennen jemand aus Ecuador oder Estland im Fechten.


    Wobei das jetzt Einzelfälle sind, ist ja nicht so, dass Tunesien jetzt in mehreren Schwimmwettkämpfen um Medaillen mitschwimme


    Der Sport nimmt ja auch eine gewichtige Rolle in den USA bei den Colleges und Universitäten ein. Jeder Student hat doch quasi ein Sport wo der auf hohen Niveau was macht. Obs Basketball,Football,Baseball oder individuallsport wie Leichtathletik,Schwimmen und so weiter ist.


    Jeder Student? Sorry, aber das ist Blödsinn!

    Harvard z.B. hat 22k Studenten, die sollen alle einen Sport auf hohem Niveau machen?

    "Das ist die perfekte Welle, das ist der perfekte Tag. Lass dich einfach von ihr tragen, denk am besten gar nicht nach"

    - Christian Drosten

  • Der Sport und dessen Erfolge müssen wieder in den Mittelpunkt gerückt werden. Das fängt bei der staatlichen Unterstützung an. Da muss deutlich mehr kommen, um Spitzensport in Deutschland zu gewährleisten. Nicht nur moderne Sportstätten, sondern auch Sportstätten an Orten, wo sie auch benötigt werden. Dazu auch Erfolgsdenken. Andere Nationen streben nach Platz 1 und hier heißt es bei Platz 10 "ja auch okay". Natürlich kann man nicht immer gewinnen, aber es sollte der Anspruch sein. Wir haben in diesem Land so viele Hobbyläufer und trotzdem ist Deutschland in nahezu allen Laufwettbewerben chancenlos. In den Fitnessstudios wird man doch wohl auch mal wen finden, der Gewichtheben beherrscht statt nur vor Spiegeln posen zu können. Ähnlich ist es bei den Schwimmern. Manche Schwimmbäder haben keine Wettkampfmaße. Das sind Kleinigkeiten, aber eben entscheidend. Bei der Talentsichtung und -förderung kann man viel aus der DDR, aber auch aus anderen Ländern lernen. Nicht was das Doping angeht, aber das Wettkampfdenken kann auch schon in der Schule beginnen. Warum nicht Schulen und Universitäten gegeneinander antreten lassen. Das fördert auch die Gemeinschaft.

    Bei der Anerkennung der Erfolge sollte man dringend über die Erhöhung der Prämien nachdenken. 20.000 € für Gold sind zu wenig. Man muss es nicht wie in anderen Ländern mit lebenslangen Verbeamtungen oder Renten verbinden, aber 100.000 - 200.000 € sollte Gold wert sein. Da steckt jahrelanges Training hinter und mit den 20.000 € sind teils nicht einmal die Selbstkosten gedeckt. Um Doper abzuschrecken, könnte man die Auszahlung über mehrere Jahre strecken. Wird ein Dopingvergehen bekannt, können zukünftige Zahlungen eingefroren werden statt dass dann jemand zu Unrecht das Geld erhält.

    Ansonsten ist die sinkende Medaillenausbeute auch der Gesellschaft geschuldet. Einmal den sinkenden Geburtenraten, aber eben auch das Konsumverhalten. Wenn chillen und Handy Hobbys sind, dann wird es halt schwierig.

  • Manche Schwimmbäder haben keine Wettkampfmaße.


    Manche ist gut... In Essen gibt's 6 Hallenbäder, nur eines hat auch eine 50m-Bahn. Und Essen hat sogar nen Olympia-Stützpunkt. |-)


    In den Fitnessstudios wird man doch wohl auch mal wen finden, der Gewichtheben beherrscht statt nur vor Spiegeln posen zu können.


    Blöderweise haben 96% von denen irgendwas eingeschmissen. :D


    Wenn chillen und Handy Hobbys sind, dann wird es halt schwierig.

    Auch wenn ich mit dem Großteil deines Posts übereinstimme, hier in dem Punkt nicht. Wie vorhin schon an Pinguin gerichtet, ist dieses veränderte Konsumverhalten ja kein speziell deutsches Phänomen. Andere Länder müssten diese Probleme demnach ja auch haben.

    Nanakorobiyaoki

  • Die Frage ist dann aber auch, warum wir im Reiten immer ordentlich Medaillen holen, obwohl dies medial außer Olympia doch kaum stattfindet. Hier dürfte der Grund dann daran liegen, dass viele Kinder reiten.

    Die Athleten dort sind aber auch oft schon im Großeltern-Alter und somit kann eine talentierte Person über Jahrzehnte Medaillen holen.

    So wie aktuell der Fall.

  • Ja mit dem Doping in Fitnessstudios ist so eine Sache..., aber trotzdem müsste sich da wer finden lassen.

    Mit dem Konsumverhalten ist natürlich nicht einzig in Deutschland so, aber die USA und China sehe ich aufgrund der höheren Bevölkerungszahl und der dort vorhandenen Sportförderung auf Lichtjahre entfernt. UK und Japan profitieren sicherlich auch temporär von den eigenen olympischen Spielen, wodurch viel Geld in den Sport geflossen ist. Sonst waren das Länder, die man hinter sich lassen könnte. Hier ist Olympia bald 50 Jahre her. Olympia in Deutschland würde der Sportlandschaft hierzulande einen enormen Schub geben, aber das wird es wohl nie mehr hier geben (außer vielleicht im Wintersport).

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