Nachrichten zur WM 2022 in Katar

  • Ich glaube irgendwie nicht daran,das da allzu viel Boykott kommt.Jedenfalls nicht von den wirklich wichtigen Stellen.

    Mich würde mal interessieren,wie das vertraglich geregelt ist. Ich als Rasenhersteller hätte es mir nicht nehmen lassen,den Vertrag so kurzfristig wie rechtlich möglich zu stornieren.

    Jetzt hat man 1,5 Jahre Zeit,einen Ersatz zu finden.

  • Hört hört...

    Norwegische Klubs fordern Boykott der WM


    https://www.sportschau.de/fuss…wm-katar-boykott-100.html

    Das Ding sehe ich ja jetzt erst!


    Zitat

    "Ich denke, ein Boykott der WM ist nicht der richtige Ansatz. Wir müssen die Verbesserungen sehen, die bei den Menschenrechtsfragen in Katar erreicht worden sind"

    Infantino also mit dem gleichen Märchen wie KHR. Immerhin hat er einen „seriösen Beleg“, nämlich die Zahlen, die ihm von den Kataris ins Ohr geflüstert wurden. Und die würden bestimmt nicht lügen, denn das sind jetzt bessere Menschen!


    Zitat
    Das größere Problem kommt im Regelwerk einen Absatz später: "Je nach Umständen des Rückzugs kann die FIFA-Disziplinarkommission weitere Sanktionen verhängen, einschließlich des Ausschlusses des betreffenden teilnehmenden Mitgliedsverbands von künftigen FIFA-Wettbewerben."

    Ja, da muss man auch knallhart sein. Wer keine Lust hat auf einem Massengrab zu spielen und damit die Mörder zu belustigen geht auch eindeutig zu weit.

    Interessant aber auch die Reaktion vom Norwegischen Verband...

    Zitat

    Erst der Einsatz des Fußballs aber habe Verbesserungen in den Bedingungen hervorgebracht. Dialog sei besser als Boykott. Eine Absage der WM würde "Hunderttausende von Arbeitnehmern in die Arbeitslosigkeit schicken".

    Das ist ein guter Punkt. Wir sollten auch endlich mehr Kleidung kaufen, die von Kindern produziert wird, Kinder brauchen schließlich Jobs.

    Ein Gewinn für alle wäre es, wenn man Kinder in Zukunft Trikots für Norwegen, den FC Bayern und PSG nähen lässt und man diese Rotznasen einfach nicht mehr bezahlt. Mehr Gewinn!

    Zitat

    Die Weltmeisterschaft könne ein Druckmittel für Veränderungen sein. Norwegen stünde mit einem Boykott alleine da, die Botschaft würde das Land "alleine senden". Man glaube daher, "dass es besser ist, von innen heraus zu arbeiten, um unsere Haltung auszudrücken und hoffentlich zu Verbesserungen beitragen zu können".

    Ein Vorbild für andere zu sein, notfalls auch komplett alleine zu sein wäre natürlich auch erschütternd. Was wäre das auch für eine kranke Welt, in der irgendjemand für eine gute Sache den ersten Schritt macht? Den sollen lieber andere machen und das auch bitte unauffällig. Die irren Kataris könnten sonst böse werden.

    Ein viel besseres Druckmittel ist da wirklich hinzufahren, Hände zu schütteln, zu lächeln, sein Spiel zu spielen und einfach so zu tun als wäre nichts passiert.


    Mittlerweile tut nicht mal mehr irgendwer so, als wäre ein Menschenleben auch nur einen Groschen wert, sofern er sein Leben nicht dafür hergegeben hat, dem Fußball mehr Einnahmen zu verschaffen.

    „Herr Schäfer kann sich gerne bei mir für den Geschäftsführer-Posten der KGaA bewerben“


    - Sebastian Kramer

  • Wahrscheinlich wird sich irgendwer finden, der da einspringt und auch genug Rasen liefert. Würde mich nicht mal wundern, wenn es gar Deutschland in die Hand nimmt.

    24.09.2012 - 08.12.2012


    Danke an Wayne Simmonds (Philadelphia Flyers, 9 Spiele, 4 Tore, 10 Assists), Chris Stewart (St. Louis Blues, 15 Spiele, 6 Tore, 14 Assists) sowie Clarke MacArthur (Toronto Maple Leafs, 8 Spiele, 4 Tore, 6 Assists) im Trikot der Eispiraten Crimmitschau

  • Das Problem mit den evtl. Drohungen,von weiteren Turnieren ausgeschlossen zu werden, könnte man umgehen,wenn man sich einig ist.

    Es reichen ja die 6-7 wichtigsten europäischen Nationen.

    Wenn Deutschland,Frankreich,England,Italien,Spanien,die Niederlande und noch ein oder zwei weitere wichtige Länder die WM boykottieren...was will die FIFA machen?

    Die werden bestimmt nicht so blöd sein und halb Europa bei der WM 2026 und 2030 ausschließen.Denn man braucht sie als Zugpferde.Und diese Situation sollte man ausnutzen.

    Wäre natürlich geil,wenn auch Brasilien und Argentinien mitmachen würden,aber von deren Seite wird da gar nichts kommen.

  • Zitat

    Ein großes Problem sei, „dass ausbeuterische Arbeitgeber von der Regierung nicht sanktioniert werden“. Die Reformen müssten auch über die WM hinaus „langfristig zu Verbesserungen führen“, forderte Salza.

    Dann ist das der falsche Weg.

    Das ist, als würde man einem Bankräuber freies Geleit zusagen, weil er, nachdem er sämtliche Geiseln erschossen hat, feierlich versprochen hat beim nächsten Überfall keine Geiseln abzuknallen.

    Es gibt/gab nur eine Möglichkeit denen wehzutun. Ein paar garstige Meldungen während des Turniers werden denen am Arsch vorbei gehen.

    „Herr Schäfer kann sich gerne bei mir für den Geschäftsführer-Posten der KGaA bewerben“


    - Sebastian Kramer

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!