Der Corona-Thread

Hallo liebe qiumianerinen und qiumianer!

Das Update auf Woltlab Suite 5.2 ist nun durch. Bitte meldet euch neu an, damit ihr wieder rein kommt.
Solltet ihr noch Fragen haben zur neuen Software oder Fehler entdecken, schreibt ins Admininfos Board.

Und bitte ladet eure Avatare nochmal neu hoch, wo ggf. das Bild pixelig ist.
Beim Update sind die zwar alle wieder eingestellt worden, durch einen Imagefilter aber leider teilweise eben pixelig.

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Grüße
Euer Admin-Team

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  • Du sperrst die Leute doch gar nicht für 14 Tage ein, sondern deutlich länger, um etwas zu erreichen. Und dann hast du immer noch dass Recht zu demonstrieren und in die Kirche zu gehen. Und was glaubst du, wie lange dann der einzelne Einkauf dauert?

    Und es wird erst recht jede Möglichkeit den Bestimmungen zu entkommen genutzt.


    Da werden nur die Impfungen helfen.

    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas Spiel.

  • Hat die Bundeswehr überhaupt die Befugnis so im inneren eingesetzt zu werden?

    Weil ich es im Nachgang erst ließ beantworte ich dir das jetzt erst. Ja haben sie. Wenn sie denn von staatlicher Stelle zur Untersctützung angefordert werden. Das ist eben einer der Punkte die eine Ausgangssperre von einer Ausgangsbeschränkung unterscheiden lässt. Der Staat darf in den Fall die Bundeswehr um Unterstützung bitten, ob sie es nachher machen steht wie es SaneGo richtig erklärte auf einen anderen Blatt. Ich bin aber trotzdem der Meinung (und da gehen unsere eben auseinander ;) ) das wenn es die Möglichkeit gibt die Bundeswehr auch im Inneren ein zu setzen, wieso die von staatlicher Seite aus eigentlich nicht gezogen werden soll? Und sei es eben nur um die Kontrollen engmachiger zu machen. Denn das es eigentlich die Polizei jetzt schon nicht mehr schafft zu überprüfen, dessen sind wir uns glaube einig.

    24.09.2012 - 08.12.2012


    Danke an Wayne Simmonds (Philadelphia Flyers, 9 Spiele, 4 Tore, 10 Assists), Chris Stewart (St. Louis Blues, 15 Spiele, 6 Tore, 14 Assists) sowie Clarke MacArthur (Toronto Maple Leafs, 8 Spiele, 4 Tore, 6 Assists) im Trikot der Eispiraten Crimmitschau

  • ... Deswegen Ausgangssperre von 18:30 bis 9 Uhr. Das sollte viele Partys und Treffen und Feiern unterbinden ...

    Wir haben die Ausgangssperre von 20 Uhr bis 5 Uhr in BW bereits seit irgendwann im Dezember '20

    Die bringt aber nix,weil nämlich sich die Partygäste nach der Arbeit noch in Ruhe zur Veranstaltung begeben können. Wenn ab 18:30 Uhr aber keiner mehr unterwegs sein darf,wird das schon deutlich schwieriger werden. Natürlich nicht unmöglich,aber schwieriger. Und wenn quasi keiner unterwegs ist,fallen größere Partys auch eher auf,weil wenn es draußen deutlich ruhiger ist,fallen Versammlungen eher auf,auch wenn es nur den Nachbarn ist.

    Man muss dafür sorgen,das die Mobilität weiter abnimmt. Der erste Schritt ist es alle möglichen Anlässe von Bewegung zu eliminieren(Konzerte,Veranstaltungen,Kneipe,etc.) Wenn dass nicht ausreicht(und das tut es nicht !) Muss man die Gründe für Bewegungen noch weiter reduzieren.Das geht nur mit massivem Home office Einsatz und Ausgangssperre so lange wie möglich.(also nicht dauerhaft,sondern eben täglich zu bestimmten Zeiten)

  • So etwas 2-3 Wochen durchhalten, dann ist Ruhe im Karton.

    Glaube ich nicht. Nicht im Winter. Eine gewisse Milderung könnte das vorübergehend bewirken, in weiteren 2-3 Wochen ist man dann aber wieder am jetzigen Stand.

    Ich erwarte die spürbare Wende erst ab Aprl/Mai, alles andere halte ich für utopisch.

    Mir ist natürlich klar, dass die von mir in den Raum gestellten Maßnahmen bei uns nie kommen werden. Aber nur als Annahme, wenn es tatsächlich Realität würde, dann würden 2-3 Wochen reichen, um dem Virus den Stecker zu ziehen. Keine Kontakte = keine Ansteckung. Natürlich wäre es dann nicht gänzlich verschwunden, aber im Zusammenhang mit einer flächendeckenden Impfung wäre die Pandemie Geschichte.


    Aber - wie gesagt, im Freiheits- und Datenschutzland nimmt man lieber tausende Tote in Kauf. Und mutet niemandem wirklich harte Einschränkungen zu. :schulterzucken:

  • Die bringt aber nix,weil nämlich sich die Partygäste nach der Arbeit noch in Ruhe zur Veranstaltung begeben können. Wenn ab 18:30 Uhr aber keiner mehr unterwegs sein darf,wird das schon deutlich schwieriger werden. Natürlich nicht unmöglich,aber schwieriger. Und wenn quasi keiner unterwegs ist,fallen größere Partys auch eher auf,weil wenn es draußen deutlich ruhiger ist,fallen Versammlungen eher auf,auch wenn es nur den Nachbarn ist.

    Bei uns fahren täglich mehrere hundert wenn nicht sogar tausend Leute durch die Gegend um Party zu machen.


    Mal ohne Ironie, aber wo sind denn die großen Partygänger?! Gut, ich bin 45 und aus dem Alter raus, aber ich kenne ich meinem - auch entfernten - Umfeld niemanden der Parties feiert. Es mag sicher Ausnahmen geben, aber die werden für die Verbreitung eher marginal sein.

    Hier wird Ja ein Szenario dargestellt, als ob die Dorf-/Stadt-Jugend nur unterwegs ist. Das sehe ich bei weitem nicht. Ich bin mittlerweile der festen Überzeugung, dass die privaten Kontakten nicht der größer Treiber sind, sondern die Arbeitsstätten.

  • Das kommt auf die Stätten an. Wir arbeiten seit März durch und es gab bei 400 Leuten nicht einen einzigen Corona Fall.

    Parties kenne ich auch keine persönlich aber ich lese es ab und an in der Zeitung.

    Ich lehne eine Diskussion auf dem Niveau total ab

  • Geht ja nicht nur um Parties feiern. Es sind aber immer noch viel zu viel Menschen unterwegs. Ob die jetzt Einkaufen gehen, sich im Bus treffen, am Bahnhof rumhängen oder Schlitten fahren ist doch dabei egal. Und es gibt immer noch Idioten die sich treffen um abzuhängen oder Party zu feiern.

  • Das ist doch nicht egal. Wenn im Bus einer seine Viren verteilt, dann sind die da erstmal drin unterwegs. Im Wald beim Schlitten fahren sieht das anders aus. Wenn die Leute nicht selbst da zu dumm wären sich nicht nur in die Schneehochburgen zu begeben, wäre darüber wahrscheinlich nie eine Diskussion entstanden. Wenn mir pendelnde Freunde von ihren Erlebnissen in Bus und Bahn berichten, wundert mich gar nichts mehr.

  • Ich hab ja nicht geschrieben dass das egal ist. Sondern es gibt noch zu viele Möglichkeiten wo man sich anstecken kann und da ist es egal wo man sich infiziert.

  • Zahlen Deutschland 16.01.2021 (RKI - Zahlen)


    Neuinfizierte: 13.882 (- 3.064**)

    Gesamt: 2.033.518

    Todesfälle: 445

    Gesamt: 46.419

    Genesene Gesamt: 1.672.000


    Aktive Fälle: 315.099 (- 663)


    Infizierte der letzten 7 Tage: 124.991


    Durchschnitt/7 Tage: 17.856


    7-Tage-Inzidenz: 150,25 pro 100.000 Einwohner *


    *Berechnungsgrundlage statistisches Bundesamt 30.09.2020 (83,2 Millionen Einwohner)

    **Vergleichswert zum gleichen Wochentag der Vorwoche

    24.09.2012 - 08.12.2012


    Danke an Wayne Simmonds (Philadelphia Flyers, 9 Spiele, 4 Tore, 10 Assists), Chris Stewart (St. Louis Blues, 15 Spiele, 6 Tore, 14 Assists) sowie Clarke MacArthur (Toronto Maple Leafs, 8 Spiele, 4 Tore, 6 Assists) im Trikot der Eispiraten Crimmitschau

  • Spätestens jetzt sieht man, dass Weihnachten und Silvester keinen besonderen Einfluss auf die Zahl der Neuinfizierten hatten. Die Zahlen sind zwar immer noch hoch, aber nicht wie sie manche herbeigeredet haben.

  • Mal ohne Ironie, aber wo sind denn die großen Partygänger?! Gut, ich bin 45 und aus dem Alter raus, aber ich kenne ich meinem - auch entfernten - Umfeld niemanden der Parties feiert. Es mag sicher Ausnahmen geben, aber die werden für die Verbreitung eher marginal sein.

    Hier wird Ja ein Szenario dargestellt, als ob die Dorf-/Stadt-Jugend nur unterwegs ist. Das sehe ich bei weitem nicht. Ich bin mittlerweile der festen Überzeugung, dass die privaten Kontakten nicht der größer Treiber sind, sondern die Arbeitsstätten.


    Dann lese mal Zeitung und Nachrichtenseiten im Netz.Wenn ich allein das,was bekannt wird hochrechne auf die Dunkelziffer,dann finden da noch genug Veranstaltungen statt.Mit "Party" meinte ich übrigens generell alles,wo sich mehr als 5 Menschen in einer WOhnung treffen,um irgendetwas zu feiern.Muss ja nicht gleich mit lauzter Musik sein.

    Und was das Thema arbeitsstätten betrifft:Alle bisher erstellten halbwegs aussagekräftigen Statistiken und Studien belegen,das genau das nicht so ist.

    Im ÖPNV könnte ich mir das vorstellen,jedenfalls da,wo die Fahrzeuge randvoll sind. Die tauchen in der Statistik kaum auf,weil es sehr schwer nachzuweisen ist,das man sich dort angesteckt hat.

    Da würde Home Office und Ausgangssperre helfen.

    Kurzum: Mit einem knallharten Lockdown (Arbeiten nur noch Supermärkte und die dahinter befindliche Logistik, Ausgangssperre 18 Uhr bis 9 Uhr,nur noch draußen bewegen mit driftigem Grund) würde man 90% der Infektionen unterbinden.

    Da reichen dann auch drei Wochen. Allerdings hätte man das bereits vor 8 Monaten machen müssen(oder alternativ im November). Nach den ganzen Monaten rumdoktorei und Blindflug wird so ein echter Lockdown von der Bevölkerung nur sehr schwer akzeptiert werden.

  • Ein kompletter Lockdown bringt nichts, wenn nicht kontrolliert wird. Die Zahlen in Italien und Spanien sollten doch eindeutig zeigen, dass das kein Allheilmittel ist.

  • Aber - wie gesagt, im Freiheits- und Datenschutzland nimmt man lieber tausende Tote in Kauf. Und mutet niemandem wirklich harte Einschränkungen zu.

    Naja, klar hätte es auch mehr sein können, aber das liest sich ja fast so, als wäre den Menschen im Lande und vielen Unternehmen in den letzten 10 Monaten nicht wirklich etwas zugemutet worden.

    Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht überwindet - erst dann wird es Frieden geben - Jimi Hendrix

  • Hat die Bundeswehr überhaupt die Befugnis so im inneren eingesetzt zu werden?

    Naja. Ich hatte doch mal Coronaverordnungen zitiert, die so beschlossen wurden. Ich meine also: Wenn es hart auf hart kommt: ja.

    "In 1866 Liechtenstein's last military engagement sent 80 men to war. 81 returned, as they had made a friend."

  • Aber Polizeiaufgaben dürfen sie glaube ich nicht übernehmen nur in Ämtern und Heimen helfen

    Das wurde lediglich bis jetzt von den oberen der Bundeswehr abgelehnt, gehen würden diese "hohenheitlichen Aufgaben" zu übernehmen laut Grundgesetz aber schon.


    Zitat

    Außerdem ist es laut Grundgesetz in zwei weiteren Fällen möglich, die Bundeswehr im Inland einzusetzen: Als Katastrophenhilfe oder im Fall eines inneren Notstands. Juristen interpretieren die Corona-Pandemie als Naturkatastrophe, womit theoretisch auch Katastrophenhilfe für Länder möglich wäre. Dann dürfte die Bundeswehr auch "hoheitliche Aufgaben" übernehmen, was sie bisher bei Anträgen von Kommunen abgelehnt hat.

    Quelle und der ganze Artikel --> https://www.br.de/nachrichten/…eingesetzt-werden,SCLdFJ3

    24.09.2012 - 08.12.2012


    Danke an Wayne Simmonds (Philadelphia Flyers, 9 Spiele, 4 Tore, 10 Assists), Chris Stewart (St. Louis Blues, 15 Spiele, 6 Tore, 14 Assists) sowie Clarke MacArthur (Toronto Maple Leafs, 8 Spiele, 4 Tore, 6 Assists) im Trikot der Eispiraten Crimmitschau

  • Zugegebenermaßen kenne ich derzeitige Verhältnisse bei der Bundeswehr nicht. Aber wenn ich den Maßstab für meine Bundeswehrzeit ansetze, dann möchte ich auf keinen Fall, dass die Bundeswehr Polizeiaufgaben übernimmt.

    After the game is in front of the game

  • Hier im Kreis Gütersloh ist die Bundeswehr im Sommer schon zum Einsatz gekommen. Während des Coronaausbruchs bei unserem hiesigen Fleischriesen haben Soldaten die Tests in den Arbeiterunterkünften durchgeführt.

    Die haben sehr schnell gut funktionierende Abläufe gehabt, anders als die zuständige Kreisverwaltung, bei der es überall gehakt hat.

    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas Spiel.

  • Als Fluthelfer hat sich die Bundeswehr auch schon bewährt :nuke:


    Fällt aber beides nicht unter die Rubrik "Polizeiaufgaben" ;)

    Fußball-Hospiz am Fuchshof. Wo man einem Verein beim Sterben zuschauen konnte.

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