Die Verbände und ihre Strafen

Hallo liebe qiumianerinen und qiumianer!

Das Update auf Woltlab Suite 5.2 ist nun durch. Bitte meldet euch neu an, damit ihr wieder rein kommt.
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Beim Update sind die zwar alle wieder eingestellt worden, durch einen Imagefilter aber leider teilweise eben pixelig.

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Grüße
Euer Admin-Team

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  • Wenn er nen Unfall baut, die Polizei ausrückt, zahl ich also über meine Steuern diesen Einsatz mit. In seiner Logik ist das unfair.


    Naja, wenn ich privat eine Party schmeisse und die Polizei muss einschreiten und diese beenden, dann muss ich den Einsatz zahlen. Ich dem Fall bin ich der Zweckveranlasser und muss dafür blechen. Ähnliches gilt bei anderen Veranstaltungen, wenn der Veranstalter die Polizei für die gesamte Dauer bestellt.
    Dementsprechend muss es eben auch für den Veranstalter der Bundesliga gelten, und das ist der DFB bzw. die DFL als Unterverband. Denn die Polizei ist i.d.R. die gesamte Dauer der Partie im und ums Stadion präsent und sorgt dafür dass die Gäste dieser Veranstaltung friedlich zum Spiel und wieder weg kommen...

    Le teste di legno fanno sempre chiasso.

  • Die Bundesliga ist nun mal keine öffentliche veranstaltung sondern eine Privatveranstaltung


    Rechtlich gesehen ist die Bundesliga eine öffentliche Veranstaltung und keine geschlossene Gesellschaft.
    Die Eintrittskarten werden frei verkäuflich für jedermann angeboten, die Spiele finden nicht für eine geschlossene Gesellschaft statt.

    Le teste di legno fanno sempre chiasso.

  • Interessant. Also die Vereine komplett steuerfrei stellen und private Sicherheitsdienste beauftragen weil ne hoheitliche Aufgabe ist das ja dann nicht. Richtig?


    An sich ja.
    Rosenmontagszug z.B. müssen die Fassenachtsvereine das Sicherheitskonzept aufstellen, für Ordner usw. sorgen. Polizei ist zwar präsent, für den Fall, dass etwas passiert, aber in geringer Mannstärke und rückt zur Not aus, wenn sie benötigt werden...


    Nun hat die DFL an Bahnhöfen und im öffentlichen Verkehr natürlich keine Befugnisse, da kann letztendlich nur die Polizei aktiv werden. Nur dann sollen die Verursacher diese Einsätze auch mittragen. Vor allem wenn der Verursacher ein Milliardengeschäft wie der Fussball ist...

    Le teste di legno fanno sempre chiasso.

  • Die Eintrittskarten werden frei verkäuflich für jedermann angeboten, die Spiele finden nicht für eine geschlossene Gesellschaft statt.

    wo sind die frei verkäuflich? :amkopfkratz: Es gibt praktisch keine Tageskassen mehr.


    Online, im Fanshop, die sind frei verkäuflich und nicht auf eine feste Personengruppe beschränkt.

    Le teste di legno fanno sempre chiasso.

  • Interessant. Also die Vereine komplett steuerfrei stellen und private Sicherheitsdienste beauftragen weil ne hoheitliche Aufgabe ist das ja dann nicht. Richtig?

    An sich ja.
    Rosenmontagszug z.B. müssen die Fassenachtsvereine das Sicherheitskonzept aufstellen, für Ordner usw. sorgen. Polizei ist zwar präsent, für den Fall, dass etwas passiert, aber in geringer Mannstärke und rückt zur Not aus, wenn sie benötigt werden...


    Nun hat die DFL an Bahnhöfen und im öffentlichen Verkehr natürlich keine Befugnisse, da kann letztendlich nur die Polizei aktiv werden. Nur dann sollen die Verursacher diese Einsätze auch mittragen. Vor allem wenn der Verursacher ein Milliardengeschäft wie der Fussball ist...

    Gut, dafür. Dann die Vereine komplett steuerfrei stellen und anlassbezogen zahlen lassen. Weil doppelt dafür zahlen is ja dann auch doof. Vor allem für ne Leistung, die man nicht bestellt hat. Und wo wir dabei sind: Unbedingt überlegen, ob es unbedingt die Polizei sein muss. Denn die Polizei ist kein Sicherheitsdienst und/oder -unternehmen. Eine solche Regelung wäre mit den Wettbewerbsregeln wohl nur schwer vereinbar und außerdem müsste dann unbedingt an die Befugnisse und Regeln für Polizeieinsätze ran. Sonst öffnet man die Büchse der Pandora, denn dann krähen die Polizeigewerkschaften wegen beliebiger anderer Einsätze, die eigentlich zu ihren hoheitlichen Aufgaben gehören, rum und fordern eine doppelte Bezahlung für diese.

  • Die Eintrittskarten werden frei verkäuflich für jedermann angeboten, die Spiele finden nicht für eine geschlossene Gesellschaft statt.

    wo sind die frei verkäuflich? :amkopfkratz: Es gibt praktisch keine Tageskassen mehr.

    Online, im Fanshop, die sind frei verkäuflich und nicht auf eine feste Personengruppe beschränkt.

    Und was macht der DFB? :schulterzucken: Der beschränkt doch auch die Verkäufe der Tickets für Länderspiele und jetzt für die Euro. Man muß Mitglied bei diesem besch... Coca-Cola Fanclub sein. In sofern ist das doch ein Wiederspruch in sich das es angeblich öffentlich ist?

  • Wenn es so ist. Dann soll die Liga die Stehplätze abschaffen. Personalisierte Tickets einführen und so weiter. :schulterzucken: Ich sehe es als Steuerzahler nicht ein diese übertrieben Polizeieinsätze zu blechen nur weil ein paar hanseln sich daneben benehmen!

    Die Frage ist ja,wie viel Polizei wirklich nötig ist.
    Also bei uns könnte man bei quasi jedem Heimspiel auf jegliche Polizei rund ums Stadion verzichten(außer gegen die SGE und - falls zutreffend - KSC,Mannheim oder FCK).

  • Das Ganze ist ja quasi wie ein Inkassobüro. Die versuchen ja auch, dir als Nicht-Auftraggeber ne Rechnung unterzujubeln.


    Ein Saarland entspricht exakt 359.908,96 Fußballfeldern.

  • Vor allem wenn der Verursacher ein Milliardengeschäft wie der Fussball ist...

    Alleine die FC Bayern München AG zahlt mehr Steuern als alle Einsätze kosten.
    Muss der Staat halt einen Weg finden die Einnahmen bedarfsgerecht zu verteilen.

    Du wirst koana vo UNS

    In a world of compromise....Some don’t.


    Hängt die Nazis solange es noch Grüne gibt!


    ACHTUNG :
    Sollte jemand mit Inhalt oder Art eines Posts von mir ein Problem haben oder meinen ungerechtfertigt angegangen worden zu sein, würde ich mich freuen wenn wir das per PN klären könnten. :bierkruege:

  • Aber auch wenn der Artikel der Zeit älter ist.


    https://www.zeit.de/sport/2019…olizeikosten-steuerzahler



    Sieg des Steuerzahlers
    Juristisch gewagt, doch politisch vernünftig: Der deutsche Fußball hat vor Gericht verloren. Künftig muss er die Kosten für die Polizeieinsätze bei Risikospielen tragen.

  • Aber auch wenn der Artikel der Zeit älter ist.

    ... isser immer noch Blödsinn. Gründe wurden hier schon mannigfaltig genannt:


    - Die 'Vereine' zahlen bereits Steuern.
    - Die Polizei ist kein privates Sicherheitsunternehmen.
    usw...


    Ein Saarland entspricht exakt 359.908,96 Fußballfeldern.

  • Dann die Vereine komplett steuerfrei stellen und anlassbezogen zahlen lassen.


    Vereine von mir aus, aber die Kapitalgesellschaften werden nicht drum herum kommen. Wie Du schon sagst, zahlt man ja nicht gezielt Steuern für einen Polizeieinsatz...
    Und sie müssen von mir aus ja nicht den ganzen Zirkus zahlen, aber anteilig diese zielgerichteten Einsätze.


    Weil doppelt dafür zahlen is ja dann auch doof. Vor allem für ne Leistung, die man nicht bestellt hat.


    Wenn sie es nicht bestellen, müssen sie anders für die Sicherheit um ihre Veranstaltung sorgen. Kommen sie dem nicht nach, muss die Polizei einschreiten und dann ist es egal ob bestellt oder nicht.
    Ich komme zurück auf die private Party, die aus dem Ruder läuft. Da kann auch ein Nachbar die Polizei rufen und ich muss am Ende dafür zahlen...



    Das Argument

    Alleine die FC Bayern München AG zahlt mehr Steuern als alle Einsätze kosten.

    ist in der Solidargemeinschaft hinfällig. Ich zahl auch mehr Steuern als andere und hab dadurch nicht mehr Anspruch auf irgendwas als andere. Und wenn ich irgendwas zusätzlich brauche, dann muss ich das auch extra bezahlen.
    Auch wenn die FCB AG mehr Steuern zahlt, diese Steuern gehen ja nicht nur in die Polizei, sondern auch in viele private Firmen, die von eurer Regierung bezahlt werden, in Bildung, Verschleierung der Tatsache dass weder das Umweltministerium noch das Verkehrsministerium ihrer Arbeit nachkommen, den Verfall der Verteidigung, Bezahlung der Beamten in allen Bereichen usw. usf.

    Le teste di legno fanno sempre chiasso.

  • Du hast das Argument nicht verstanden.


    Das Urteil ist das Ende der Solidargemeinschaft und wieso sollte man zweimal zahlen nur weil der Staat unfähig ist die Einnahmen zu verteilen?


    Das Event bringt dem Staat weit mehr ein als es kostet.

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    Hängt die Nazis solange es noch Grüne gibt!


    ACHTUNG :
    Sollte jemand mit Inhalt oder Art eines Posts von mir ein Problem haben oder meinen ungerechtfertigt angegangen worden zu sein, würde ich mich freuen wenn wir das per PN klären könnten. :bierkruege:

  • Abgesehen davon : Wer zahlt schafft o ;)

    Du wirst koana vo UNS

    In a world of compromise....Some don’t.


    Hängt die Nazis solange es noch Grüne gibt!


    ACHTUNG :
    Sollte jemand mit Inhalt oder Art eines Posts von mir ein Problem haben oder meinen ungerechtfertigt angegangen worden zu sein, würde ich mich freuen wenn wir das per PN klären könnten. :bierkruege:

  • Ergänzend zu dem, was @beastieboy noch anmerkte:


    Wer entscheidet denn, ob der Einsatz, den die Polizei führt, noch eine hoheitliche Aufgabe ist oder nicht? Nach welchen Maßstäben wird vorgegangen? Nach den Wünschen der Polizei/-Gewerkschaften? Das würde den Bock zum Gärtner machen. Im Grunde genommen kann es dann, wenn das wirklich der Wunsch ist, nur ein ganz oder gar nicht geben: Entweder die Vereine werden komplett steuerfrei gestellt und zahlen für jeden Einsatz, den sie selbst(!) bestellen extra, oder aber es bleibt wie bisher, dass die Polizei aus dem Steuersäckel bezahlt wird,
    Nochmals: Die Polizei ist kein privates Unternehmen. Ihr unterliegen hoheitliche Aufgaben aus denen nicht nur Rechte erwachsen (Gewaltmonopol) sondern auch Pflichten. Wenn die Polizei nun - salopp gesagt - keine Lust mehr hat, diesen Pflichten nachzukommen, müsste sie von diesen Aufgaben entbunden werden und demzufolge auch die Mittel dafür entsprechend gekürzt werden. Umgekehrt wird nämlich ein Schuh draus: Die Polizei mag nicht? Ok, dann müssen halt private Sicherheitsdienste dies leisten. Auf Kosten der Mittel natürlich, die bisher der Polizei zugute kamen.
    Wie gesagt, hier dann klare Grenzen zu ziehen wird unglaublich schwierig.

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