• Hab ich schon mal gesehen. Unerträglich, wenn man sieht, wie unbeschwert die Nazitäter teilweise in Südamerika leben durften und dass die Bundesrepublik da keinen stärkeren diplomatischen Druck aufgebaut hat.

    I can't breathe.

  • da keinen stärkeren diplomatischen Druck aufgebaut hat.


    Wie auch, das Auswärtige Amt hatte eine starke Kontinuität im Personal nach dem Krieg.

    Und das nachgeführte Personal hat die gelebten "Traditionen" dort oft weitergetragen.

    Etwas, was in Justiz, Polizei und anderen staatlichen Institutionen bis heute viel zu selten thematisiert wird.

  • Heute 21.40 auf arte:


    Als London im Smog verschwand


    Dezember 1952. Ganz London versinkt in einem dichten, toxischen Nebel, der in Wohn- und Schlafzimmer eindringt und 12000 Menschen tötet. In 5 Tagen lernt die Welt, dass es eine neue tödliche Gefahr gibt: die Luftverschmutzung.

    Was dich nicht glücklich macht, kann weg.

  • 1952? Wo kam denn da der Smog her? Aus der Industrie?


    Vor allem von den zahllosen Kaminen, geheizt wurde fast auschließlich mit Kohle. Außerdem wurden kurz vorher der bis dahin elektrisch (!!!) betriebene ÖPNV durch Diesel-Omnibusse ersetzt. Und ja klar, die Industrie spielte auch eine Rolle. Dazu eine Wetterlage, die über mehrere Tage verhindert hatte, dass die Luft sich austauschen konnte.

    Bröder av stål, höj ert mjöd och säg skål

    Sejdlarna flyger i Valhalla

    Om vi förgås, får vi smörja vårt krås

    För mjödet flödar i Valhalla

  • Den Einheimischen blieben nur die Reste von der Kohle zum heizen, denn hauptsächlich ging dieser fossile Brennstoff ins Ausland. Dann kam diese ungünstige Wetterlage dazu und so bildete sich dieser sogenannte Slacks. 10 Jahre später sollte sich dieser ganze Vorgang nochmal wiederholen.

    Was dich nicht glücklich macht, kann weg.

  • hierder Wikipediaeintrag dazu

    Gendern ist, wenn der Sachse mit dem Boot umkippt

  • Hanna Arendt - Denken ist gefährlich (heute 20.20 auf hr)


    Dokumentarfilm über das furchtlose Leben der wichtigsten politischen Denkerin des 20. Jahrhunderts und ihre Analyse der politischen Verhältnisse. Eindrückliche Archivbilder erzählen von einem selbstbestimmten Leben zwischen Weimarer Republik und Vietnamkrieg. Arendts Worte, gesprochen von Nina Hoss, warnen mit erschreckender Aktualität vor dem Erstarken autoritärer Systeme.

    Was dich nicht glücklich macht, kann weg.

  • Die gute alte Vita-Cola und die Club-Cola kennen Viele und diese Coca-Cola und jene Pepsi-Cola soll ja auch in so mancher Kehle runtergelaufen sein. Aber wie war das seinerzeit eigentlich außerhalb beider deutscher Staaten weiter östlich, genauer in der UdSSR?


    Nun, das trug sich so zu: Nachdem Präsident Truman der Sowjetführung paar Flaschen des braunen Gebräus spendiert hatte, war man der Meinung, sowas brauch man hier auch und zwar besser! Und so bestellte man den georgischen Limonaden-Guru Mitrofan Lagidze zu sich und sprach:


    "Nu sluschai, Towarischtsch Lagidze, mach er uns eine Limonad, die hervorragend schmeckt und gar nich fad. Damit unsere Jugend sagen kann, von Riga bis nach Kemerowo - das Gesöff ist oberste Liga, otschn harascho!" :vorbild:


    Und so machte er sich ans Werk, diesen ganz besonderen Teil der Zeitgeschichte des beginnenden Kalten Krieges gibts hier mal zum Lesen und in der Mediathek beim Heimatsender findet man diese sehenswerte Dokumentation dazu.

    Drei Buchstaben, zwei Farben, eine Gemeinschaft

    Pivotechnik ist kein Verbrechen
    :drink:


    Lerne Schweigen ohne zu Platzen

  • Eher zufällig bin ich beim Durchzappen gestern auf die dreiteilige Dokumentation "Die Küblböck-Story - Eure Lana Kaiser" auf 3Sat gestoßen. Auch wenn ich nie ein Fan von Daniel Küblböck war und mich die Medienpräsenz Anfang der 2000er tierisch genervt hat, hat mich die Doku doch sehr berührt. Unterm Strich verbarg sich hinter der schrillen TV-Persönlichkeit ein zutiefst senisbler Mensch, der Orientierung in seinem Leben suchte. Es wird deutlich, wie sehr diese Person unter der Ablehnung und dem Hass, der ihr entgegenschlug gelitten hat. Die mediale und finanzielle Ausbeutung durch Bild und Bohlen war menschenverachtend und widerwärtig. Dass er/sie trotz allem so lange eine so positive Lebenseinstellung hatte, ist bewundernswert. Im Nachhinein muss ich mein Bild dieses Menschen etwas revidieren.

    I can't breathe.

  • Morgen Abend kommt im Ersten eine Doku über Herbert Grönemeyer, ist auch in der Mediathek verfügbar.

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