Spielberichte & Aktuelles aus dem Berliner Amateurfußball

Hallo liebe qiumianerinen und qiumianer!

Das Update auf Woltlab Suite 5.2 ist nun durch. Bitte meldet euch neu an, damit ihr wieder rein kommt.
Solltet ihr noch Fragen haben zur neuen Software oder Fehler entdecken, schreibt ins Admininfos Board.

Und bitte ladet eure Avatare nochmal neu hoch, wo ggf. das Bild pixelig ist.
Beim Update sind die zwar alle wieder eingestellt worden, durch einen Imagefilter aber leider teilweise eben pixelig.

Danke!

Grüße
Euer Admin-Team

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  • Zur neuen Saison wartet der Berliner Fußball mit einer Neuerung auf: die bisherigen Landesklassen werden aufgelöst und in den regulären Ligenstamm eingegliedert. Bisher spielten III.,IV und teilweise sogar V. Herren in einem separaten System, den sogenannten Landesklassen (3 Ebenen). Diese Stufe hat sogar einen eigenen Pokalwettbewerb neben dem regulären Pokal und dem Pokal der II. Herren.
    In den letzten Jahren brachen aber auch im regulären Ligensystem häufig Mannschaften weg, insbesondere die II. Herren in der Kreisliga B und C. Manche Standorte werden nun ggf. noch stärker im Ligensystem vertreten sein, während manch' anderer Club mühsam eine Herrenmannschaft aufbieten kann.

  • Bei Tasmania entsteht derzeit vieles neu. Die Übergabe unseres langjährigen Präsidenten Wilde an Almir bringt frischen Wind, selbiger plaudert bei FuPa.


    Die neue Saison wird daher einige Mannschaften überraschen. Setzte Tasmania zu Beginn der Saison auf junge Neuzugänge, für die Oberligafußball einfach noch zu früh kam, hat man jetzt eine Mannschaft zusammen, die deutlich verbessert ist. Bereits in der Rückrunde konnte die Mannshcaft überzeugen, musste beim 2:2 gegen Zehlendorf trotz Feldüberlegenheit zwei Standardgegentore hinnehmen, siegte beim Spitzenreiter Greifswald (und machte so TeBe zum Aufsteiger) und besiegte Hinrundenschreck Pampow klar mit 4:0. Mit dieser Formation hätte man in der Rückrunde jeden schlagen können.


    Nun kommen einige Neuzugänge, dafür müssen andere leider weichen.
    Maxim geht nach Ludwigsfelde. Cooler Typ, hab mit ihm gesprochen während des Pokalspiels bei den Beffis. Gab die Vorlage zum Tor beim Auftaktsieg in Zehlendorf.
    Stürmer Baba wechselt zu Blau-Weiß 90. Großer, athletischer Typ, lässt sich noch zu häufig von Gegenspielern oder Zuschauern aus dem Konzept bringen. Talent ist da, müsste das noch ausbauen, dann kann er Oberliga halten.
    Felix geht zu Croatia, gemeinsam mit dem Wechsel von Fabio zum RSV Eintracht ein Verlust. Die Trainingsbelastung und die langen Auswärtsfahrten ist ein häufiger Grund, warum einige Spieler freiwillig eine Liga tiefer spielen. Bei Fabio ist allerdings unklar, ob es kommende Saison ein Wiedersehen gibt. Die Oberliga-Süd gehen die Mannschaften aus. Möglicherweise werden Ludwigsfelde und eben auch der besagte RSV Eintracht hinter der südlichen Grenze Berlins gen Süden geschickt. Ärgerlich, weil die eben auch viele Berliner Kicker haben und die nahen Auswärtsspiele wegfallen.

  • Abbruch der Saison - die Wertung erfolgt nach Quotienten!


    Der Abbruch der Saison wurde kürzlich beschlossen und wird dadurch für Kuriositäten sorgen, aber auch möglicherweise Rechtsstreitigkeiten. Die Tabellen zeigen bei fussball.de keine Punkte mehr an, sondern Quotienten. Zumindest wohl ein historisches Ereignis für den lokalen Fußball. Vollkommen absurd ist dabei, dass es keine Absteiger gibt.


    In der Berlin-Liga gibt sich nun folgende Abschlusstabelle: Berliner Meister nach 22 von 34 Spielen ist Stern 1900 mit einem Punkteschnitt von 2,36 Punkten pro Spiel. Mit nur 21 Spielen und einem Schnitt von 2,33 Punkten pro Spiel fällt Sparta auf den zweiten Platz zurück und prüft, ob man gegen die Entscheidung klagen könnte. Schlußlicht Brandenburg 03 bleibt mit einem Schnitt von 0,41 tatsächlich in der Liga (3/0/19), ebenso Biesdorf mit 0,68.


    Aus den Landesligen steigen aus beiden Staffeln je zwei auf. In der Staffel 1 dürfen sich darüber Wilmersdorf und Stern Marienfelde freuen, beide haben es sich verdient. Eine Farce hingegen wird die Nichtabstiegsregelung. Ich schrieb häufiger über die durchaus sympathischen Sportfreunde Charlottenburg-Wilmersdorf, die in 20 Spielen ganze zwei Remis holten. Das ergibt einen Punkteschnitt von 0,10! Sieglos zum Klassenerhalt. Hätte man denen das im Februar gesagt oder darauf mal eine Wette platziert ..
    In der zweiten Staffel steigt mal wieder der SC Charlottenburg auf (in einem Jahr dann wieder der Absteiger) und Novi Pazar. Erfreulich ist hier der Klassenerhalt für den Weißenseer FC am Tabellenende, mit sparsamen 0,5 Punkten pro Spiel. Schwein gehabt.


    In den drei Bezirksligen kann nun auch offiziell gefeiert oder durchgepustet werden. In Staffel 1 bei Polar Pinguin (und die habe ich als Liganeuling in der Kreisliga C dereinst gesehen) und der BSV Heinersdorf (Durchmarsch aus der Kreisliga A!), in Staffel 2 Lübars und Hermsdorf (nur wegen der besseren Tordifferenz!) aus dem Norden und in Staffel 3 Wacker Lankwitz (herzlichen Glückwunsch zum Durchmarsch) und der SC Borsigwalde (hochverdient!).
    Lucky Loser hier: FK Srbija (0,45 Punkte, Durchmarsch nach unten erstmal gestoppt), der BSC Marzahn (0,05 Punkte: ein ganzes Remis in 20 Spielen ... !) und der Chaosclub Normannia 08 (immerhin satte 0,65 Punkte als Schlußlicht).


    Auch für die Kreisligaebene A muss ich Glückwünsche abgeben:
    Der ehemalige Tasmania-Trainer Tim Jauer geht zum FC Amed (kurdischer Verein), der Meister der Staffel 1 (2,9 Punkte pro Spiel!) geworden ist.



    Das absolute Kuriosum aber ist der Klassenerhalt des BSC Kickers 1900 II. Der Quotient: -0,10. Sie holten ein einziges Remis in zwanzig Spielen, starteten aber wegen Nichtantritt im Vorjahr mit -3 Punkten.
    Saison mit negativer Punkte- und Quotientenzahl beendet und trotzdem: Herzlichen Glückwunsch zum Klassenerhalt! ;D


    Ein runder Schnitt weist auch der DJK Schwarz-Weiß Neukölln II aus: Zwanzig Spiele, zwanzig Niederlagen. 0,00. Eine runde Sache! Ebenso der 1.FC Marzahn (hatte allerdings nur 16 Spiele gehabt, wären aber aufgrund zurückgezogener Mannschaften auch regulär nicht abgestiegen).
    Knapp darüber ist der Quotient von 0,06 von Hürtürkel II (ein Remis in 17 Spielen).


    Ein Besonderheit bisher war, dass es zwar sechs Kreisliga B - Staffeln gab, aber aufgrund vieler Rückzuge die Ebene Kreisliga C auf zwei Staffel verdichtet wurde, damit die Mannschaften wenigstens mal auf ein paar Spiele mehr kommen. Zumindest endete die erste Staffel mit 14 und die zweite Staffel sogar mit 16 Mannschaften. Allerdings steigen hier auch jeweils die ersten sechs Mannschaften auf, so dass mit Kladow II eine durchschnittliche Truppe (Schnitt: 1,39) trotzdem eine Liga höher kicken wird.
    Nun werden aber Mannshcaften der III. bis V. Herren im Unterbau integriert. Man darf gespannt sein.

  • Die Kreisklassen werden nicht mehr separat geführt, sondern in das offizielle Ligensystem eingebaut. Ob man die aktuellen C-Ligisten allesamt auf die B-Staffeln vereilt und mit den III. Herren die C-Stufe auffüllt, weiß ich noch nicht. Mal schauen. Ich hoffe, es geht wieder normal los. Bei einigen Vereinen kann man auch so mitgucken, ohne auf den Platz direkt zu müssen. Falls bei Tasmania gesperrt ist, findet sich eine vorläufige Alternative zum ballspannen. :D

  • Vor einiger Zeit schrieb ich über das "Projekt" Berlin United, ein Verein für Berlin und Brandenburg, quasi für die gesamte Region. An sich nur zwei Jugendmannschaften, die dem Club Italia das Startrecht in der Landesliga (7. Liga) abnahmen und deren Präsidenten zum Vize machten. Kein PRoblem, wenn man jemanden mit Geld im Rücken hat, der große Träume hat. Bescheidenheit prägt die Website zumindest nicht. Nachdem im zweiten Anlauf der Aufstieg gepackt wurde, endete die abgelaufene Saison auf einem respektablen vierten Rang in der Berlin-Liga. Wohl zu wenig, denn der "Macher" trat nun zurück. Die Erklärung ist selbst für eine Standardstellungnahme einer kostenlosen Rücktrittsapp etwas mau.


    Ob der Club nun als Club Italia spielt oder der Name bleibt, steht in den Sternen. Der Ex-Italia Präsident und aktuelle Vize wird nun nämlich wieder Präsident. Mit was für einer Mannschaft, mit welchen Mitstreitern auch immer.
    Der Shop der Seite hat übrigens nie funktioniert. |-)



    :tumble:

  • Neues zu "Berlin United": es wird keine Rückkehr zu Club Italia geben.


    Da ist noch viel Verstimmung beim neugegründeten Club Italia. Welche Optionen bleiben dem Projekt? Neues Investoren holen oder mit einem "ambitionierten" Verein zusammengehen, der den Berlin-Liga-Startplatz bekommt und dafür eine Mannschaft mitbringt. Die fehlt United derzeit. Wahlweise tritt hier eine zusammengewürfelte Söldnertruppe an, die wie Weiland der BSV Hürtürkel zusammenfällt oder der Verein ist wieder Geschichte. Man darf gespannt sein, ob und wie der etwa drei Jahre alte Verein überlebt.

  • 1. Spiel nach vier Monaten Coronapause:


    Testspiel Luckenwalde vs Tasmania aka: no luck in lucky forrest


    Der Testspielkalender der Tasmanen brachte bekanntes als auch neues mit. Das Spiel der Fahrstuhlmannschaft Luckenwalde, die zwischen Regionalliga und Oberliga mäandern, gehörte für mich zu den positiven Überraschungen. In Brandenburg schert sich niemand beim Sport um Abstände und Gesichtsschlübber, zudem war bestes Fußballwetter und ein Mit-Tasmane fuhr mit dem Auto hin. Perfekt.


    Luckenwalde liegt südlich von Berlin in der Brandenburger Wildnis. Von der Autobahn ab an Trebbin vorbei erkennt man, dass viele Ecken selbst nach sieben Jahren Berlin in der "näheren" Umgebung noch Neuland sind. Namensgeber des Sportgeländes ist übrigens wie in Neukölln der 1944 hingerichtete, olympisch erfolgreiche Ringer Werner Seelenbinder. Am nordwestlichen Rand der Stadt gelegen und nur mit einem leeren, verfallenen Wohnblock nebenan gelangt man durch das Tor zum Hauptplatz, einem relativ neuen Stadion mit überdachter Tribüne. Daneben der Trainingsplatz und dahinter der vermutlich alte Sportplatz mit Sprecherturm und Anzeigentafel. Hier wurde gespielt.
    Die Jungs am Eingang samt Ordner machten keine Anstalten, die tasmanischen Besucher zu filzen. "Bei Tasmanischen Teufel nicht notwendig" grinste der Ordner und gab zu erkennen, dass Tasmania auch bei Mannschaften bekannt ist, mit dem man nie die Klingen kreuzte. Sehr sympathisch!


    Aber wer? Der Blick auf den Spielerbogen zeigt gewissen Lücken, nicht weniger als fünf Neulinge durften sich in der Startformation austoben, dazu Ersatzkeeper Tim im Kasten. Da Berlin erst aktuell die Beschränkungen aufhob, war wenig Spielfluss zu befürchten.
    Doch ganz im Gegenteil: Tasmania legte los wie die Feuerwehr und auch die Neuzugänge waren offensiv gut integriert. Durch aggressives Stören im Mittelfeld verloren die Luckenwalder den Ball und dann ging es häufig über die Flügel nach vorne. Nach einer ersten Chance hatte Tas dann wieder über den rechten Flügel eine Triple-Chance, doch alle drei Abschlüsse der tasmanischen Offensive wurden von diversen Körperteilen des Torwarts oder des sich in die Schussbahn werfen Verteidigers abgeblockt. Bei der dritten Abwehr war das besagte Körperteil aber der Arm und somit sorgte Top vom Punkt zur verdienten Führung für Tasmania ('10).


    Danach musste Luckenwalde mehr tun und wurde agiler. Eine Flanke in den Strafraum findet einen sträflich allein gelassenen Angreifer, Plumpe der nur noch einnicken muss ('20). Eine weitere Unaufmerksamkeit sorgte dann für die Führung der Gastgeber, wieder traf Plumpe ('26). Ohne die etatmässigen Äxte Loder / Bähr fehlte defensiv noch die Abstimmung. Statt einem lauen Sommerkick ging es nun hin und her mit Chancen auf beiden Seiten, wobei die Gastgeber hier etwas im Vorteil war. Konnte Tim Ehrenberg im Tor noch aus kurzer Distanz parieren, musste er sich dann doch den dritten Gegentreffer durch Dos Santos ('38) hinnehmen.


    Tasmanias Trainer Abu Nije wechselte zur Halbzeit dreimal und im späteren Verlauf auch die übrigen Feldspieler durch, so dass zumindest alle zum Einsatz kamen, die nicht den Turnbeutel zu hause vergessen hatten. Luckenwalde hatte nun Oberwasser und das Spiel im Griff. Einen abgefälschten Abschluss erwischte Tim gegen die Laufrichtung und das Leder eierte in die Manschen. Nach einem Solo traf Arnold abschließend zum 5:1-Endstand. Der eingewechselte Julian Loder verhinderte zudem im Strafraum ein weiteres Tor, indem der gegnerische Spiele überzeugend weggesemmelt wurde. Die Interpretation reichte von "klar den Ball gespielt!" (der Autor dieser Zeilen) bis "Hallo? Er trifft alles, außer den Ball!" des Luckenwalder Anhängers neben mir. In meinem Bericht herrscht aber knallharter, tasmanischer Gesinnungsjournalismus und Jule spielt immer (!) den Ball. Punkt.


    Als Aufgallop war das Spiel in Ordnung. Die Neuen wie Brechler, Kaiser als auch der Außenverteidiger Akelgo zeigten, dass sie eine Verstärkung sein können.


    Am Eingang
    Beflaggung
    Ominöse Statue
    Wandmalereien im neuen Vereinsheim
    Das alte Casino - am hintersten Platz auf dem Gelände
    Statler & Waldorf

  • Berlin United hat nun die letzten fünf (!) Spieler aufgefordert, sich einen neuen Verein zu suchen. Das kann zwei Dinge bedeuten:


    a) Es waren die Großverdiener (bei einem weiß man's) und die will man nicht mehr bezahlen und spielt lieber mit einer zusammengewürfelten Jugendtruppe. Dann komme ich auf jeden Fall als Elendstourist.
    b) Das Projekt ist tot. Vermutlich eher das, hoffe aber, dass wenigstens noch eine Saison Möglichkeit a) besteht.



    Leider reagieren die weder auf fb noch via e-Mail auf meine Anfragen zwecks Merchandise. |-)


    edit: Homepage ist auch tot .. :stoehn:


    edit 18.07.: die Fusion mit dem BFC Preußen ist vom Tisch.


    Dafür fusioniert sich Türkspor 1965 nach oben. Nachdem der einstige Kreisligist sich Hellas Nordwest einverleibte und dadurch das Billet für die Berlin-Liga erhielt, "fusioniert" man nun mit Oberligist Hertha 06. Jede Wette: der Name ist Geschichte. Das Fusionsprojekt wird auf wunderliche Weise wieder den Namen des unterklassigen Partners annehmen. Interessant wird nur die Frage, wo gespielt wird. Hertha 06 hat als Oberligist auf einem Schulsportkunstrasenplatz oder zur Untermiete bei Brandenburg 03 ind er Nähe des Charlottenburger Schlosses gastiert. Mit dem von Türkspor okkupierten Heckerdamm gibt es zwar einen schönen Rasenplatz, allerdings ohne weiter eTrainingsmöglichkeit und mitten im Kleingartengebiet, dessen Nutzer diesen Sportplatz lieber loswerden wollen. Dort Flutlicht und ein Oberligataugliches Stadion herausputzen zu wollen wird also nichts. Eventuell ziehen die zurück nach Kreuzberg. Zu welchem Platz auch immer.

  • Am Sonntag, den 16.08. soll planmässig die Oberliga Nordost-Nord beginnen.


    Hierbei steht für Tasmania gleich ein Derby gegen Hertha 06 an, die zumindest aktuell noch mit dem alten Namen beginnen. Hertha 03 Zehlendorf empfängt Blau-Weiß 90. Liganeuling Stern 1900 Steglitz hat gleich mal den letztjährigen Aufsteiger Pampow als Auftaktauswärtsfahrt. Für die Gastgeber geht die Odyssee mit Hauptstadtvereinen in die nächste Runde, diesmal werden sie wohl etwas enttäuscht werden, denn die Sterne werden wohl nicht allzu viele Auswärtsfahrer mitbringen, geschweige denn Support. Andererseits ist das bei den beiden Herthas der Liga auch nicht anders.


    Die anderen beiden Aufsteiger erhielten zunächst Heimrecht. Der Rostocker FC empfängt Brandenburg Süd 05 und hat auf dem Papier die leichteste Aufgabe. Bei 05 sind die Berliner Spielersöldner weg und es wird wohl tatsächlich eine Brandenburger Mannschaft spielen. Der sportlichen Talfahrt folgte die Erkenntnis, dass der ganze Spaß auch finanziell nicht zu stemmen ist.


    Der RSV Eintracht 1949 (liegt direkt hinter dem Südwestberliner, Zehlendorfer Stadtfriedhof) als Brandenburger Meister empfängt die Remiskönige aus Stendal.





    Auch in den Freizeitligen wird gekickt, am gleichen Wochenende beginnt die Qualifikation zum Finnegan's Cup (!). Wer Kreisligenhopping nerdig findet, wird hier aus dem Staunen nicht herauskommen. Big Mama/Sporting Mutante vs FC Ballcelona ... :O

  • So kann man's auch machen: Berlin United ruft auf seiner Facebookseite zur Sichtung auf. Bitte mit vorheriger Anmeldung. Wer hier also im Großraum Berlin wohnt und noch mal Bock auf Berlin-Liga hat ..
    Somit besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass eine Überraschungsmannschaft heranwächst, quasi auferstanden aus Ruinen, die der abgesprungene Investor hinterlassen hat. Sehr wahrscheinlicher ist aber die Gefahr, dass hier eine Trümmertruppe entsteht, die qualitativ als auch mannschaftlich dem doch anspruchsvolleren Verbandsligafußball genügt. Selbst wenn sich Spieler finden - und die müssten sich darauf erst einmal einlassen - braucht es eine funktionierende Mannschaft. Ich werde da auf jeden Fall noch mal hin. Elendstourismus ahoi.


    Wie schwer ein Neuaufbau ist, beweist der im südwestlichen Zipfel Spandaus gelegen SC Gatow. Dereinst aus der Berlin-Liga abgestiegen gab's da auch kürzlich einen kleineren Exodus. Der Trainer gibt auch im Interview zu, dass der Abstieg fast unvermeidbar war, Dank Corona aber noch mal Rettung ermöglicht wurde. Und Gatow spielt noch mal eine Liga tiefer.

  • Hier gibt's wohl noch einige Umstellungsschwierigkeiten - die Schriftfarbe ist weiß, einfach zum Lesen das Feld markieren. :D


    Berlin United sorgt derweil auch in der lokalen Presse für Aufsehen. Einer ernannte sich nun selbst zum Trainer und inserierte für die Spielersichtung auf eigene Faust. Ohne den aktuellen Präsidenten mal in Kenntnis zu setzen. Der aber mit seiner Reaktion auch nicht gerade den Begriff "Transparenz" neu erfindet. Artikel im Tagesspiegel.

  • Also, über das groteske Hauen und Stechen les ich hier auch gerne noch paar Anektödchen mehr. Einem Drehbuchautor würde man das mit den Worten "Jetzt übertreibst du aber" um die Ohren hauen, großes Vereinskino!:klatsch:

    Drei Buchstaben, zwei Farben, eine Gemeinschaft

    Pivotechnik ist kein Verbrechen
    :drink:


    Lerne Schweigen ohne zu Platzen

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