Katzenjammer - Gedanken, die niemand haben will

  • Wie die Kampagne nein-zu-rb auf Facebookberichtete, hat der DFB offensichtlich einen Frontalangriff auf die Meinungsfreiheit in den Fankurven gestartet. Der Bericht beruft sich auf die Ultras Chemnitz, die von ihrem Verein die Info erhalten haben, dass der DFB allen Vereinen eine Änderung der Geldstrafenregelung zur Unterschrift vorgelegt hat. Offenbar stellt der DFB jetzt auch Transparente, Fahnen, Spruchbänder, etc. gegen Red Bull unter Strafe. Der Chemnitzer FC hatte wegen einem „Banner mit beleidigendem Inhalt“ beim Spiel gegen Erfurt eine Geldstrafe in Höhe von 500€ kassiert, was sich die Ultras mangels anderen Transparenten nur mit dem „Scheiss Red Bull“-Doppelhalter erklären können, der seit einiger Zeit im CFC-Fanblock gezeigt wird. Wobei sich der DFB schon die Frage gefallen lassen könnte, was sie denn an einem Banner mit der Aufschrift „Scheiss Red Bull“ auszusetzen haben. Schließlich heißt der „Verein“ doch offiziell RasenBallsport. *hüstel*


    Eine Stellungnahme des DFB steht zur Zeit noch aus, sollte sich dieser Verdacht allerdings bewahrheiten, hat man beim DFB eine neue Stufe der „willkürliche-Geldstrafen-Rakete“ gezündet und auch in Braunschweig dürfte man dann aufgrund des Spruchbandes „in Braunschweig weiß ein jedes Kind, dass alle Bullen scheiße sind“, welches am Freitag beim Kick gegen die VEB Dosenpfand gezeigt wurde, noch zur Kasse gebeten werden.


    Nun kommt also das DFB-Sportgericht zum Tragen, wenn irgendwo ein Plakat hochgehalten wird, welches vielleicht irgendwen eventuell beleidigen könnte. Auch interessant zu erfahren wäre es dann, was passiert, wenn nicht RB beleidigt wird, sondern Dynamo z.B. mal wieder das „Wessi-Ultras auf’s Maul“-Banner rausholt. Dürfte ja ok sein, beleidigt ja nicht das Lieblingsspielzeug der Otto-Fleck-Schneise. Offensichtlich denken die beim DFB tatsächlich, dass die versammelte Bundesliga kuscht, wenn die BSG Ochsenschwanz aufmarschiert. Ich vermute mal ganz stark, dass der DFB da ziemlich schief gewickelt ist und freue mich auf weitere Aktionen gegen diese Plastikbomber.


    Auf jeden Fall ist es schon bedenklich, wie der DFB schon ein Jahr vor dem kaum zu verhindernden Aufstieg der Ballratten, den Weg für dieses Projekt ebnet und in bester Blockwart-Manier Kritik und sicher nicht immer jugendfreie Proteste gegen dieses Machwerk versucht zu kriminalisieren. „Warum habt ihr ne Geldstrafe gekriegt?“ „Unsere Hools haben ne Regionalbahn umdekoriert. Und ihr?“ „Ach, wir haben bloß ein Anti-RB-Banner hochgehalten.“

  • Vielleicht hat auch nur Rainer Wendt Druck beim DFB gemacht? Weil die in seinen Augen flächendeckende Beleidigung seiner Kollegen nicht mehr hinnehmbar sei ;D

  • Da wird einem ganz schlecht wenn man so etwas liest, trotzdem hervorragender Beitrag :nuke:

    Det' Vestegnen mod København. Det' kampen, hvor vi lægger dem i graven.

    Blod på trøjen det er ikke nok...!

  • Während in Wolfsburg gerade die Popcorn-Vorräte für die nächsten 4 Tage im Voraus ausverkauft sind, damit die Leute sich jauchzend an der De-Bruyne-Seifenoper laben können, wirft die Saison in einer anderen niedersächsischen Metropole bereits ihre Schatten voraus. Ein Blick in die Zukunft:


    29.08.2015: Der Husarentrick, unter der Woche im Trainingsspiel auf 4 Tore zu spielen, geht im Spiel gegen Mainz nicht auf. Dafür flattert Gerüchten zufolge in den nächsten Tagen eine Rechnung des Gastgebers ins Haus, die die Kosten für die Instandsetzung der Glasscheiben in den VIP-Bereichen beinhaltet. Frontzeck: „Unsere junge Mannschaft hat sich dadurch verunsichern lassen, dass in Mainz nur zwei Tore auf dem Spielfeld standen. Wir werden für das nächste Heimspiel bei der DFL einen entsprechenden Antrag einreichen.“


    30.08.2015: Hannover 96 stellt Christian Hochstätter als neuen Geschäftsführer Sport vor. Martin Kind: „Unser Wunschkandidat Ilja Kaenzig hat sich leider Anfang des Monats aus nicht nachvollziehbaren Gründen nach Frankreich abgesetzt. Wir haben mit Christian Hochstätter einen erfahrenen Mann für den wichtigen Posten des Geschäftsführers verpflichten können, der die überregionale Strahlkraft der Marke Hannover 96 durch seinen besonnenen Führungsstil nachhaltig stärken wird.“


    31.08.2015: Michael Frontzeck und Christian Hochstätter plaudern beim morgendlichen Rasenmähen in Mönchengladbach-Wanlo über die Transferphase. Bild-Mann Florian Krebs war als als Gartenzwerg getarnter embedded journalist dabei: BILD EXKLUSIV: FRONTZECK UND HOCHSTÄTTER VERTRAUEN DEN 96-BALLER-BUBIS


    31.08.2015, 17:49 Uhr: Kurz vor Ablauf der Transferphase verpflichtet Martin Kind im Alleingang Fernando, José Manuel und Jaime. Fredi Bobic hat abgesagt, um sich weiterhin voll und ganz auf sein Sportgeschäft in Remstal konzentrieren zu können.


    26.09.2015: Im Hass-Derby Deutschlands beim VfL Wolfsburg konnte 96 das dritte Saisontor erzielen. Leider verlor man unglücklich mit 1:2, nachdem Mevlüt Erdinc einen Elfmeter versehentlich ins eigene Tor schoss. Nach dem Spiel wird Kritik an Ron-Robert Zieler laut, der die Mauer beim Elfmeter nicht korrekt gestellt haben soll. Prib und Karaman dürfen 90 Minuten ohne Ballkontakt durchspielen.


    01.11.2015: Im Nord-Derby beim Hamburger SV gibt es eine bitter 0:4-Abfuhr. Aufgrund der Verletztenmisere, die vorbildlich intern geregelt wurde, spielen Prib und Karaman 90 Minuten lang in der Innenverteidigung. Frontzeck überrascht: „Edgar hat seine Sache gut gemacht. Wir sind in der glücklichen Lage, dass unsere Profis sehr variabel einsetzbar sind.“


    28.11.2015: Aufgrund einer Klausel in seinem Leihvertrag, hat Allan St. Maximin vorm Landgericht Hannover seinen ersten Startelfeinsatz eingeklagt. Martin Kind hat daraufhin einen Befangenheitsantrag gegen die zuständige Richterin gestellt, dem jedoch nicht stattgegeben wird. Das LG Hannover beruft sich in der Begründung auf Knöllchen-Horst. St. Maximin schießt im Spiel gegen Ingolstadt 3 Tore und so gelingt der erste Saisonsieg der Niedersachsen. Frontzeck: „Ich habe immer gesagt, dass unser Kader Zeit braucht und dass ich verschiedene Aufstellungen ausprobieren werde. Ich bin stolz auf meine junge Mannschaft, dass das im Training Einstudierte so hervorragend umgesetzt wurde.“ Prib und Karaman wurden gegen 15:30 Uhr mit handgemalten Protestschildern am Kröpcke gesehen.


    19.12.2016: Unmittelbar vor dem letzten Hinrundenspiel gegen Bayern München sagt Michael Frontzeck, dass es eine Ehre ist, den besten Verein Europas zu Gast zu haben. Das Spiel endet 0:7. Martin Kind: „Michael Frontzeck hat mein vollstes Vertrauen. Zusammen werden wir den Turnaround schaffen.“ Hannover 96 steht nach der Hinrunde mit 8 Punkten auf Platz 17. Schlusslicht ist der VfB Stuttgart.


    04.01.2016: Martin Kind wird von der Neuen Presse interviewt. Kernaussage ist, dass in der anstehenden Transferphase auf die sportliche Misere reagiert werden und Spieler für 10 Mio. € gekauft werden sollen.


    17.01.2016: Hiroshi Kiyotake prallt mit Salif Sané zusammen und beide knicken so unglücklich auf dem Rasen um, dass sie sich beide das Kreuzband reißen. Hochstätter: „Wir haben entschlossen, dass wir auf die Verletzungen von Kiyo und Salif intern reagieren. Unser Kader hat die Qualität, die Ausfälle gleichwertig zu kompensieren.


    20.01.2016: Hannover 96 verkauft Ceyhun Gülselam ein halbes Jahr vor Vertragsende für 5 Mio. € an den FC Watford. Auf den Ausfall von Hiroshi Kiyotake wird auf dem Transfermarkt reagiert. Für 7 Mio. € wird Nils Petersen verpflichtet.


    22.01.2016: Frontzeck: „Wir haben intern beschlossen, keine weiteren Spieler mehr zu verpflichten.“


    24.01.2016: Martin Kind in der NP: „Wir haben noch zwei Spieler im Auge und stehen in den Verhandlungen kurz vor dem Abschluss.“


    26.01.2016: Hochstätter zur Bild: „Die Spieler (Aigner und Ostrzolek, Anm. d. Red.) wollen unbedingt zu uns.


    28.01.2016: Stefan Aigner wechselt für 2,5 Mio. € zu Hertha BSC. Matthias Ostrzolek verlängert seinen Vertrag beim Hamburger SV bis 2019 und lässt sich anschließend eine Raute auf die Brustwarze tätowieren.


    31.01.2016: Christian Hochstätter verpflichtet Jonas Troest und Szabolcs Huszti „Es sind Spieler, die uns mit ihrer Erfahrung sofort weiterhelfen können.“ Kevin-Prince Boateng fällt derweil durch den Medizincheck von Wego Kregehr.


    02.02.2016: 3 Tage nach einem 0:3 gegen Bayer Leverkusen wird Michael Frontzeck beurlaubt. Nachfolger wird „Konzepttrainer“ Alexander Zorniger. Die vereinslosen Jimmy Briand und Marius Stankevicius werden verpflichtet.


    02.04.2016: Nach 20 Punkten in 9 Spielen wird Alexander Zorniger entlassen. „Sein Fußball passt nicht zum Anspruch unserer Marke in Hannover“, wird Martin Kind zitiert. Der in greifbare Nähe gerückte Klassenerhalt soll durch den U23-Trainer Michael Krüger sichergestellt werden.


    13.05.2016: Nach nur einem Punkt in den letzten 5 Spielen muss im letzten Saisonspiel gegen den FC Bayern unbedingt gewonnen werden, soll der Klassenerhalt noch gelingen.


    14.05.2016: Der FC Bayern, der seit Ende Februar Meister ist, tritt lediglich mit der Betriebsauswahl der Putzfrauen in Hannover an. Kurz vor Schluss trifft der eingewechselte Jimmy Briand zum 1:0-Siegtreffer.


    17.05.2016: Michael Krüger bekommt einen neuen Vertrag angeboten. Kind dazu: „Krüger hat in den letzten 5 Wochen professionell gearbeitet und den Spielern das Selbstvertrauen zurückgebracht. Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt ist er selbstverständlich unser Ansprechpartner Nr. 1.“ Ein Porsche Panamera mit Gelsenkirchener Kennzeichen entfernt sich unauffällig vom Stadiongelände.


    22.05.2016: Martin Kind will sich mit allen Verantwortlichen schnellstmöglich zusammensetzen und die vergangene Saison ergebnisoffen analysieren.

  • Grandios ;D

    Det' Vestegnen mod København. Det' kampen, hvor vi lægger dem i graven.

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  • Es steht die Null. Seit 475 Minuten auf dem Platz und offenbar scheint sie sich auch im sibirischen Februarwind an hannoverschen Seitenlinien pudelwohl zu fühlen. Die Verpflichtung von Thomas Schaaf sollte von Beginn eins nicht sein: Ein Experiment. Korkut war so ein Experiment und auch Frontzeck in gewisser Weise. Schaaf musste nun auf Anhieb funktionieren und jetzt schon, nach nur fünf Spielen ist deutlich, dass Schaaf genau das Experiment darstellt, was man nun am wenigsten gebrauchen kann. Schaaf hat eine beeindruckende Vita vorzuweisen, nur endet dieser tolle Eindruck genau dann, wenn sein Schema R (R wie Raute) nicht mehr funktioniert. Das war in Bremen spätenstens 2010 der Fall, als in Bremen kleinere Brötchen gebacken werden mussten und Allofs' Trefferquote bei Transfers merklich nachließ. Spätenstens zu dem Zeitpunkt wusste auch Thomas Schaaf nicht mehr viel mit seiner Mannschaft anzufangen und es sollte noch ganze drei Jahre dauern, bis sowohl Schaaf als auch der Verein zu dieser Erkenntnis gekommen sind. In Frankfurt bot sich ein anderes Bild. Die Eintracht war zwar relativ erfolgreich, aber offensichtlich ist Schaaf persönlich nie wirklich in der Mainmetropole angekommen und so erklärte er nach der Saison seinen Rücktritt. Danach sickerten Probleme zwischen Aufsichtsrat und Schaaf durch, woraufhin er seinen Hut nahm.


    Thomas Schaaf wirkt ín Hannover vor allem ratlos. Bereits nach fünf Spielen scheint er sein Pulver verschossen zu haben und sein Plan ist nicht aufgegangen. Sein Plan bestand schon seit Bremer Zeiten aus der Raute im Mittelfeld, der sich alles andere unterordnet, die aber leider schon vor 10 Jahren von der Bundesliga-Konkurrenz durchschaut wurde. Darüber hinaus scheint Schaaf verkannt zu haben, dass für die Raute eine hohe taktische und läuferische Kompetenz von Nöten ist und dass diese Kompetenz dieser Mischung aus abgehalfterten Ex-Bundesligaspielern und U21-Hoffnungen jeglicher Nationalität viel zu komplex ist.
    Nun war Schaaf in Dortmund ja schon gezwungen, auf die Raute zu verzichten und das Ergebnis war so ähnlich wie der vierte Platz bei einer Kegelmeisterschaft: Nicht wirklich schlecht, aber den Gänsebraten und den Gutschein von Eisen-Meyer haben andere abgeräumt. Gegen Augsburg sahen wir das Dortmund-System mit dem 4-3-2-1 überraschend wieder und nicht wenige haben sich gewundert, dass Augsburg gerade in einem Heimspiel doch anders zu spielen sein müsste, als Dortmund auswärts. So stellte man sich hinten rein, wartete ab und den Rest besorgte ein debil grinsender Walter Oehmichen, als er seine überdimensionale türkisch-japanische Puppenkiste in der 14. Minute herzhaft ineinanderlaufen ließ.


    Der Bader-Möckel-Komplex


    Geschäftsführer Martin Bader wirkt knapp 5 Monate nach seinem Einstand schon angezählt. Nicht nur seine Rolle in der fragwürdigen Schmierenkomödie rund um Michael Frontzecks Rücktritt – er schaute da ganz verdattert drein und war darauf offenbar absolut nicht vorbereitet – haben seine eigene Hybris gefördert, auch die großspurigen Ankündigungen vor der Transferphase im Winter haben Spuren hinterlassen. „Jeder Spieler muss sofort weiterhelfen“, hieß es da von ihm. Nachdem er wohl gemerkt hat, dass potentielle Interessenten Hannover 96 nicht die Bude einrennen und er den Satz prägte, dass 96 momentan ziemlich unsexy sei (einen Satz übrigens, der in Nürnberg vor einigen Jahren schon mal 1:1 genauso gefallen ist, als er zu doof war, Spieler zu verpflichten), ruderte er in einem HAZ-Interview zurück und sprach von einem „Transfermix“, von Spielern, die sofort weiterhelfen und Perspektivspielern. Zumindest die erste Kategorie glaubt er in einem japanischen Zweitligaspieler, einem abgehalfterten Ibrahimovic-Verschnitt und einem Teilzeittorjäger gefunden zu haben aber Almeida hat ja von sich gegeben, dass er ausschließlich wegen Thomas Schaaf bei uns unterschrieben hat. Zwei Auslaufmodelle unter sich.


    Als Bader nach Ende der Transferphase gemerkt hat, dass er nur sehr rudimentär weiterhelfende Spieler gefunden hat, war der Schuldige schnell gefunden. In seinem Auftritt im NDR-Sportclub ließ er kein gutes Haar an seinem Vorgänger Dirk Dufner, wohingegen Bader 5 Monate zuvor auf der 96-Homepage noch voll des Lobes über Dufner und sein Team war. Das alles wirft kein gutes, ja fast ein unehrliches Bild auf Bader und zeigt, dass er erstens nicht der Messias ist, für den ihn einige in Hannover gehalten haben und dass er zweitens erstmal reflexartig die Schuld bei den Anderen sucht, wenn er aus welchen Gründen auch immer nicht in der Lage ist, erstligataugliche Spieler an den Maschsee zu lotsen.



    Ohne Martin wär’n wir gar nicht hier


    Und über allem thront Martin Kind, der wie ein strunzdummer Lottogewinner mit seinen Geldkoffern durch die Landschaft hopst und jedem Journalisten erzählt, dass Hannover noch ganz viel Geld ausgeben kann. Seit der letzten Winterpause schweben ja die angeblichen 10 Mio. €, die noch in der Kriegskasse sind, wie das Schwert des Damokles über dem jeweiligen Sportdirektor, nur haben weder Dufner im Winter, noch Dufner/Frontzeck im Sommer, noch Bader im jetzigen Winter auch nur annähernd von diesen 10 Mio. € Gebrauch gemacht, ja selbst ein paar Hunderttausend für Halstenberg waren zu viel. Der spielt nächstes Jahr voraussichtlich in der ersten Liga und 96 nicht. Dieses Posaunen und diese ominöse Zurückhaltung lassen für mich zwei Theorien zu: Entweder Kind erzählt nur und es gibt keine 10 Millionen Euro. Dafür würde sprechen, dass Dufner und auch Schmadtke schon die Vorgabe von den Gesellschaftern hatten, kein Transferminus zu erwirtschaften. Das würde allerdings bedeuten, dass alles hausgemachter Blödsinn ist, was seit 2010 immer wieder getrötet wurde: Dass 96 wirtschaftlich stabil aufgestellt und finanziell locker im Mittelfeld der Bundesliga wäre. Wohlmöglich wurden die 10 Mio. € nur in den Raum geworfen, um der Öffentlichkeit Handlungsfähigkeit vorzugaukeln und in Wahrheit ist 96 arm wie ne Kirchenmaus.


    Die zweite Theorie ist, dass es diese 10 Mio. € tatsächlich gibt, Martin Kind aber gedanklich noch im Jahr 2007 lebt, wo 10 Mio. € in der Transferkasse der halben Bundesliga das Fürchten gelehrt hätten. Oder rauschende Partys mit VW-Nutten, wenn sie die Hälfte von diesen 10 Mio. € gerade für Mike Hanke bekommen hätten. Aber die Zeiten haben sich nun mal signifikant geändert, seitdem auf der Insel die Goldgräberstimmung herrscht, die in Kombination mit ein paar gelangweilten Scheichs über Europa schwapppt. Eine Stimmung, von der wir im Falle eines Abstiegs wohl kaum profitieren werden. Nur die wenigsten Spieler haben Verträge für die zweite Liga und Zieler flirtet öffentlich mit Manchester City, hat im Abstiegsfall aber dummerweise eine Ausstiegsklausel für 3 Mio. €. Eine generelle Ausstiegsklausel liegt wohl zwischen 6 und 8 Mio. €, was im Vergleich zu anderen Ablösesummen und im Vergleich zum Status „deutscher Nationaltorhüter“ ebenso lächerlich wie beschämend wäre.


    Und mit Martin geh’n wir wieder weg


    Die traurige Quintessenz ist, dass dieser voraussichtliche Abstieg so vorhersehbar war, wie der nächste Schneefall in den Alpen. Eine verunsicherte Mannschaft, die nie eine Einheit wurde, mit Spielern aus 12 Nationen, vor allem jungen ausländischen Spielern wie Iver Fossum, Uffe Bech und Allan Saint-Maximin. Spieler, um die man sich als Verein auch kümmern muss, die die Sprache lernen müssen, die integriert werden müssen. Mit dem Weggang von Steven Cherundolo und Sergio Pinto wurde der Mannschaft das Herz rausgerissen und die Soft-Skills dieser beiden Spieler wurden nie adäquat ersetzt. Die Identifikationsfigur Cherundolo und die 120%-Zecke Pinto fehlen der Mannschaft mehr, als es jedes Spielsystem je könnte. Nichts scheint sich in Hannover in den vergangenen 30 Monaten positiv entwickelt zu haben und das Ergebnis ist fast zwangsläufig, dass 96 von den Konkurrenten aus Mainz, Augsburg und Köln in den letzten Jahren wie von einer Big-Boy-Dampflok geradezu überrollt wurde und diese ganze Kausalkette der Fehlentscheidungen gipfelte in einer beispiellosen Abwärtstendenz mit nur 7 Siegen aus den letzten 43 Spielen. Dazu kommt der grenzenlos verspielte Kredit von Kind bei der Fanszene, der jetzt darin gipfelt, dass Fehlpässe schon nach 35 Minuten ausgepfiffen werden und die so wichtige bedingungslose Unterstützung für die letzten 12 Spiele nicht garantiert werden kann. Viele Fans haben mit 96 innerlich schon abgeschlossen und nehmen das Geschehen rund um die Roten mit erschütternder Gleichgültigkeit hin. Der einzige Trost ist, dass das Premiumprodukt nun mit Vollgas an der prominenten Einzelvermarktung arbeitet: Montags auf Sport1.

  • Die zeigen nur Spitzenspiele. ;)
    Im Ernst, gut geschrieben!

    "Denn anders als Arbeitsstelle, Lebenspartner oder Automarke ist der Lieblingsklub nicht austauschbar.

    Mit ihm ist der Mensch ein Leben lang verbandelt wie mit der eigenen Haut.

    Sie mag Falten kriegen, doch ablegen kann sie niemand. Selbst wenn man das manchmal gern möchte."

    (Lars Wallrodt)

  • Klasse Situationsanalyse!!! Da fühle ich mich irgendwie in alte Eintracht-Zeiten zurückversetzt. :kotz:

    Zitat von BTSV Matze

    Meine Fresse sind wir am Arsch.

  • Phantastischer Beitrag, nur Bader/Möckel sehe ich halt noch etwas unkritischer, keine Ahnung ob das an eigener Kompetenz liegt, oder dass die Messlatte vom Vorgänger nicht nur nach unten gelegt, sondern quasi auf den Boden gesetzt wurde. Ansonsten kann man jeden einzelnen Satz so unterschreiben, vor allem die Problematik mit den vielen jungen ausländischen Spielern, die in einer kaputten Mannschaft mal eben so "funktionieren" sollen ist gut auf den Punkt gebracht. Sollte man öfter mal drüber nachdenken, wenn man auf den einen oder anderen mal wieder sauer ist... :nuke:

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  • Phantastischer Beitrag, nur Bader/Möckel sehe ich halt noch etwas unkritischer, keine Ahnung ob das an eigener Kompetenz liegt, oder dass die Messlatte vom Vorgänger nicht nur nach unten gelegt,


    Wo liest du denn da Kritik raus? :floet: Ich habe nur die offensichtlichen Dinge angesprochen (nämlich, dass wir Kackspieler gekauft haben!) und seine Außendarstellung kritisiert. ;)


    Klasse Situationsanalyse!!! Da fühle ich mich irgendwie in alte Eintracht-Zeiten zurückversetzt. :kotz:


    Es bräuchte halt mal einen hannoverschen Lieberknecht. Der arbeitet zwar halt für euch, aber ich mag den Typen, weil ich ihm abnehme, dass er für euren Kackverein lebt und sich dafür zerreißen würde. Bei uns steht eine Söldnertruppe auf dem Platz, wir werden von einem trotteligen Alleinunterhalter regiert und der Trainer weint sich wahrscheinlich abends mit einer Werder-Möwe im Arm in den Schlaf. Sehen wir's realistisch, 96 ist sowas wie die nervige kleine Schwester der Bundesliga, die immer überall mitspielen will, aber von allen wegen ihren Pickeln und ihrer Hornbrille gehasst wird und niemand wäre wirklich traurig, wenn die kleine Schwester ab der nächsten Saison nicht mehr mitspielen darf. Oder wie es einer im Fanmag vor einiger Zeit so schön formulierte: "96, eine Marke so hässlich wie das Waldsterben."

  • Phantastischer Beitrag, nur Bader/Möckel sehe ich halt noch etwas unkritischer, keine Ahnung ob das an eigener Kompetenz liegt, oder dass die Messlatte vom Vorgänger nicht nur nach unten gelegt,


    Wo liest du denn da Kritik raus? :floet: Ich habe nur die offensichtlichen Dinge angesprochen (nämlich, dass wir Kackspieler gekauft haben!) und seine Außendarstellung kritisiert. ;)


    Kackspieler? Naja, er hat bisher nur die Wintertransfers getätigt und uns dabei ein paar junge Spieler, "um die man sich als Verein auch kümmern muss" und "die integriert werden müssen" geholt ;) Dazu hatte er z.B. einen Kießling quasi dazu gebracht, hier her wechseln zu wollen und unserem Trainer zwei Wünsche erfüllt... Dass am Ende wieder ein paar Perspektivspieler standen liegt wohl auch daran, dass niemand, der noch ganz richtig im Kopf läuft zu einem Tabellenletzten wechselt, der 14 Punkte aus 17 Spielen geholt hat (was einen Abstieg sehr wahrscheinlich macht), zumindest keine guten/gestandenen Spieler, die noch andere Bundesligisten haben wollen. Was ebenso fraglich bleibt ist die tatsächliche Leistungsfähigkeit der Spieler. Gut möglich dass Yamaguchi, Wolf und Fossum nicht viel drauf haben, ist aber auch möglich, dass diese Spieler ihren Beitrag zum Wiederaufstieg leisten werden (um nichts anderes geht es noch, der Klassenerhalt war schon zur Winterpause eher unwahrscheinlich)...
    Bleibt die Außendarstellung. Könnte besser sein, geht aber (wie wir aus Erfahrung wissen) auch schlechter. Ich glaube aber, dass er wirklich stark unterschätzt hat, wie amateurhaft dieser Verein tatsächlich in den letzten drei Jahren geführt wurde.


    Zitat

    und der Trainer weint sich wahrscheinlich abends mit einer Werder-Möwe im Arm in den Schlaf


    Nein, er weint sich in den Schaaf |-)

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  • Frei nach dem Motto „traue keiner Statistik, die du nicht selbst aus dem Zusammenhang gerissen hast“, habe ich zur aktuellen sportlichen Lage mal ein statistisches Thesenpapier gebastelt.



    01. Tu mir nix, ich tu dir auch nix


    Die Mannschaft hat den Begriff Abstiegskampf überhaupt nicht verinnerlicht. Nicht, dass ich irgendwelche unfairen Aktionen gutheißen will, aber 96 hatte ja bis dato noch nicht einmal einen Platzverweis und wenn man Spielern wie Kenan Karaman, Edgar Prib und Oliver Sorg so beim Fußballspielen zuschaut, kann man zur Überzeugung gelangen, dass die eher Angst haben, sich mit einer ordentlichen Blutgrätsche die Frisur zu versauen. 96 belegt auf der Fairnesstabelle momentan Platz 6 (47 Punkte). Mit Ausnahme von Hoffenheim (9/54), finden sich sämtliche Mannschaften von da unten auch auf den unteren Plätzen der Fairnesstabelle wieder. Werder (64 Punkte), Darmstadt (67) und Frankfurt (77) haben das mit dem Kratzen und dem Beißen verstanden und grüßen fröhlich vom Ende dieser Tabelle.



    02. Konzentrationsmängel


    9 Gegentore in den ersten 20 Minuten und 8 Gegentore als direkter Doppelschlag – das lässt darauf schließen, dass in der ganzen Mannschaft eklatante Konzentrationsmängel vorhanden sind, bzw. dass die Mannschaft erst nach einem Gegentor aufzuwachen und zu realisieren scheint, dass da gerade ein Fußballspiel stattfindet. Dazu kommen unerklärliche Slapstick-Einlagen wie zuhause gegen Augsburg (Gülselam/Sakai) und in der Hinrunde gegen Stuttgart. Immerhin hat man den Eindruck, dass diese Konzentrationsmängel mit dem Weggang von Marcelo weniger geworden sind.
    Diese Lethargie-Theorie wird auch durch die Halbzeittabelle weiter gestützt: In der Tabelle der ersten Halbzeit hätte 96 ganze zwei Siege erreicht (Platz 18), während man, wenn man nur die 2. Halbzeit betrachten würde, sogar mit 6 Siegen und 26 Punkten auf Platz 15 stehen würde. In Darmstadt fängt man hingegen stark an (HZ1/Pl.6) und lässt dann umso stärker nach (HZ2/Pl.17). Eine kleine Randnotiz: Witzigerweise ist Dortmund sowohl nach der ersten, als auch nach der zweiten Halbzeit Tabellenführer.



    03. Läuft bei uns


    Schon in Anstoss 3 hieß es: „lasst den Ball laufen, der wird nicht müde.“ Entgegen dieser alten Weisheit laufen eher die Spieler von 96 und eine hohe Laufleistung mag immer ein Indiz für eine starke physische Präsenz der Truppe sein, lässt aber auch andererseits den Schluss zu, dass das Stellungsspiel meistens arg verbesserungswürdig ist, weil man eben laufen MUSS, statt von sorgfältig zugestellten Räumen im Defensivverbund profitieren zu können.


    Die Mannschaft läuft pro Spiel im Durchschnitt 116,66 km und damit knapp 5 km mehr als Eintracht Frankfurt und 4 km mehr als der FC Augsburg. Pro Spiel! Mit diesem Wert ist 96 hinter Mainz und knapp hinter Gladbach auf Platz 3 ligaweit. Auffällig ist, dass die lauffaulen Frankfurter mehr versuchen über Ballbesitz zu kommen, das aber in der Realität an der fehlenden Robustheit im Mittelfeld scheitert, welches den Ball überdurchschnittlich oft wieder los ist. Das Mittelfeld der Eintracht gewinnt nur 45,7% seiner Zweikämpfe, während das Mittelfeld von 96 trotz Manuel Schmiedebach in der Statistik auf 49,8% kommt. So spielt Frankfurt zwar über 10% mehr Pässe pro Spiel als 96 (443:401), hat aber mit 49% Ballbesitz und 76% Passquote ähnlich bescheidene Werte (96: 45%/74%).


    Wie das mit dem Ballbesitz übrigens besser läuft, zeigt ausgerechnet der an seinen eigenen Ansprüchen scheiternde VfL Wolfsburg. 58% Ballbesitz und 545 Pässe pro Spiel, von denen 84% ankommen, das sind Werte eines Spitzenteams. Selbst Chancen generiert Wolfsburg genügend, allerdings ist die Chancenverwertung mit 4,06 auf einem ähnlich niedrigen Niveau wie die von 96 und der Hauptgrund für die vergleichsweise schlechte Platzierung der Kanalratten. Wie das wiederum besser geht, zeigt Hertha BSC in dieser Saison. Deren Statistikwerte sind auf bestenfalls durchschnittlichem Niveau, allerdings benötigen die nur 2,85 Chancen für ein Tor und fangen sich nur alle 4,12 Chancen ein Gegentor, woran wiederum Torwart Rune Jarstein einen großen Anteil hat. Da der aber nicht so spektakulär fliegen kann wie Hitz oder Zieler, steht er im Kicker-Ranking nur auf Platz 10 der Torhüter.


    Einzig die Chancenverwertung spricht in unserem konstruierten Vergleich auch für Frankfurt, sie brauchten im Schnitt 3,64 Großchancen für ein Tor. 96 rangiert ligaweit auf Platz 17 mit 4,18 Chancen pro Tor. Die schlechteste Chancenverwertung hat übrigens der FC Ingolstadt (4,39), allerdings hat deren Abwehr auch nur 76 Großchancen zugelassen, aus denen 24 Gegentore resultierten. Das bedeutet, dass die Gegner des FCI durchschnittlich 3,17 Chancen brauchen, um ein Tor zu schießen. Hier hat 96 dank Ron-Robert Zieler sogar einen relativ guten Wert von 3,62, der in etwa auf einem Level mit Wolfsburg und Hamburg liegt, wenn man jedoch in der bisherigen Saison 152 Chancen zulässt (Platz 17 vor Hoffenheim), dann ist es nur folgerichtig, dass irgendwann auch Zieler mit der Saison seines Lebens nichts mehr retten kann.


    Die statistische Antithese in Persona ist übrigens Dirk Schuster mit seinen Darmstädtern. 33% Ballbesitz, 250 Pässe pro Spiel, 55% davon kommen an und sie rennen nur 112 km pro Spiel. Die Darmstädter profitieren allerdings sehr von ihrer relativ guten Chancenverwertung, die auf dem Niveau des FC Bayern liegt.



    04. Planloser Trainer


    Thomas Schaaf wirkt immer noch planlos. Der Sieg in Stuttgart war pures Glück und unbändiger Willen (endlich mal), nur die Taktik zu Spielbeginn kommt einem jedes Mal vor wie ausgewürfelt und erweist sich meist nach 20 Minuten schon als komplett falsch und muss durch einen Wechsel mühsam korrigiert werden. Nun schon zwei Mal wurde Hotaro Yamaguchi zum Bauernopfer, der jeweils nach 30 Minuten ausgewechselt wurde. Wirkungsvoller kann man einem Spieler wohl nicht die Klöten amputieren und so wird Yamaguchi im Sommer zurück nach Japan wechseln und sich einreihen in die endlose Riege derer, deren Karriere in Diensten von Hannover 96 einen Bruch erlitten hat.



    05. Glücksritter


    Wir haben Stand jetzt 17 Punkte und ganze 5 Spiele gewonnen. Der Sieg gegen Bremen (1:0) war glücklich, in Köln war da ne Hand im Weg, in Hamburg ein ganzer Schiedsrichter, Ingolstadt war nicht auf dem Platz und Stuttgart hatte Chancen für drei Spiele. Das, wohlgemerkt, ist nicht die Bilanz aus zwei oder drei Monaten, das ist die Bilanz aus 25 größtenteils abenteuerlichen Ligaspielen. Die 18 Niederlagen nach 25 Spielen sind übrigens der „Bestwert“ seit Karlsruhe 2008/2009.
    Während andere Mannschaften gar nicht wissen, wie sie da unten drin stehen (Frankfurt), wissen wir angesichts dieser haarsträubenden Bilanz nicht mal, wie wir da unten jemals rauskommen sollen. Man würde denken, sie haben es doch schon mal gezeigt, sie können es besser, aber wenn man sich das Zustandekommen der 5 Siege nochmal in Ruhe anschaut, wird man feststellen, dass überhaupt niemand irgendwas besser kann. Wenn’s nach der wahren Tabelle geht, hätten wir übrigens nur 12 Punkte. #lustig #tasmania



    06. Trääna, ick treff dat Tor nich!


    22 Tore in 25 Spielen. Das ist auf einem Level mit Robert Lewandowski und Pierre-Emerick Aubameyang. Nur wurden diese 22 Tore bei uns durch 12 verschiedene Spieler erzielt. Das größte Problem bei 96 heißt Chancenverwertung (ligaweit Platz 17) und das zweitgrößte Problem heißt Chancen herausspielen (ligaweit Platz 14). Das ergibt dann, summa summarum mit Konzentrationsmängeln, und offensichtlichen taktischen Defiziten eben Platz 18, eben weil nicht die anderen in den einzelnen Kategorien großartig besser wären, sondern weil keine andere Mannschaft in allen Bereichen konstant schlechter ist.


    Und nu? Heißt es schnellstmöglich, sich den Sand aus den Augen zu wischen und sich im Verein auf die zweite Liga vorzubereiten.
    Im letzten Jahr wurde ja beteuert, dass man nicht zweigleisig planen konnte, bzw. wollte. In diesem Jahr kann man das schwer als Ausrede herbeizaubern, denn welches Gleis befahren wird, dürfte schon in nicht allzu ferner Zukunft festzustehen. Aber dann hätten wir ja noch das Argument, dass wir keine Zeit haben, schließlich spielt die zweite Liga schon im Juli wieder.
    Glücklicherweise müssen wir uns im Sommer dann keine Gedanken um eventuelle EM-Einsätze unserer Recken machen, denn erstens wird kein EM-Spieler hierher wechseln und zweitens wird niemand unsere trojanischen Pferde mit nach Frankreich schleppen.

  • Ich mag deine Gedanken, aber

    Thomas Schaaf wirkt immer noch planlos.

    Das Problem würde ich nicht dem Trainer in die Schuhe schieben. Vor Schaaf standet Ihr nicht wirklich besser da. Liegt eher an den Männern auf dem Platz und denen im Büro, die für diesen Kader verantwortlich sind
    Auch ein Klopp oder ein Guardiola würden mit dem vorhandenen Kader kaum was reissen können

    "Das ist die perfekte Welle, das ist der perfekte Tag. Lass dich einfach von ihr tragen, denk am besten gar nicht nach"

    - Christian Drosten

  • Das Problem würde ich nicht dem Trainer in die Schuhe schieben. Vor Schaaf standet Ihr nicht wirklich besser da. Liegt eher an den Männern auf dem Platz und denen im Büro, die für diesen Kader verantwortlich sind


    Nein, um Himmels Willen nicht. Siehe auch den letzten Katzenjammer, wo ich auf die übergeordnete Ebene verstärkt eingegangen bin. Nur Schaaf hat sich hier bei seiner Antritts-Pressekonferenz hingestellt und sinngemäß gesagt "ich weiß wo das Problem ist, wir müssen nur mehr Tore schießen und dann läuft alles." 8 Spiele später haben wir 4 Tore mehr erzählt, davon 2 durch einen Abwehrspieler, bzw. 3 durch Standards. Und an den Aussagen muss sich Schaaf ebenso messen lassen, wie an seiner gewürfelten Aufstellung, die zwar entgegen meiner Befürchtung nix mit ner Raute zu tun hat, aber vor jedem Spiel nur nach JBOs Ideenladen aussieht.

  • Aber Kater. Wenn man sich mal euren Kader anschaut... Ja, bei der gebannten Bundesligakompetenz müsste jeder Trainer würfeln :schulterzucken:

    Reinfliegen in jedes Duell und hoffen, dass danach der andere liegt und nicht du.


    Matthias Lehmann

  • Aber Kater. Wenn man sich mal euren Kader anschaut... Ja, bei der gebannten Bundesligakompetenz müsste jeder Trainer würfeln :schulterzucken:


    :schreck:


    Das würde ich erst am kommenden Samstag um 17.20 Uhr schreiben, schneiderlein :augen:;)

    SCV und der FC

  • Keine Panik Freunde, Andreasen ist keine Alternative für Samstag. ;)


    Aber Kater. Wenn man sich mal euren Kader anschaut... Ja, bei der gebannten Bundesligakompetenz müsste jeder Trainer würfeln :schulterzucken:


    Bis vor knapp 5 Wochen durfte man sogar noch Spieler verpflichten. So welche, die sofort weiterhelfen, baderte es durch Hannover.

  • Katerchen, dass eure Jungs nicht spielen können weiss man ja, da versucht es Schaaf wenigstens mit merkwürdigen Aufstellungen vielleicht doch noch was raus zu kitzeln. Und Recht hatte er doch, das Problem war, dass H96 mehr Tore schiessen muss, hat er gesagt, dass sie das unter ihm machen werden, oder hat er nur gesagt, dass das das Problem ist? Wenn nur letzteres, dann muss er sich daran nicht messen lassen ;)

    "Das ist die perfekte Welle, das ist der perfekte Tag. Lass dich einfach von ihr tragen, denk am besten gar nicht nach"

    - Christian Drosten

  • Aber Kater. Wenn man sich mal euren Kader anschaut... Ja, bei der gebannten Bundesligakompetenz müsste jeder Trainer würfeln :schulterzucken:


    :schreck:


    Das würde ich erst am kommenden Samstag um 17.20 Uhr schreiben, schneiderlein :augen:;)


    Meinst? |-)
    Sollte unsere Truppe das vermasseln, dann haben die einen Arschtritt verdient. Ohne Wenn und Aber. Nur würde auch das nichts an meiner Meinung über den hannoverschen Kader ändern |-)

    Reinfliegen in jedes Duell und hoffen, dass danach der andere liegt und nicht du.


    Matthias Lehmann

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