Die 50+1-Regel

  • Nur wird das eben durch die Aufhebung von 50+1 nicht besser. Warum sollte es? Die einzige Besserung wäre eine paneuropäische Regelung zum Salary Cap. Oder eine solidarischere Verteilung der TV-Gelder und erspielten Prämien. Alles andere führt nur zu noch mehr Ungleichgewicht.

    So siehts nämlich aus.

    Jedem halbwegs klar denkenden Menschen muss doch klar sein,das ein paar Vereine zahlungskräftige und evtl. auch halbwegs wohlwollende Investoren anlocken werden.Nur sind das genau die Vereine,die eh schon finanziell mit am besten dastehen.

    Welcher seriöse,wohlwollende und finanziell gut dastehende Investor würde in Mainz,Freiburg,Augsburg,Union oder Hoffenheim investieren ?

    Es würde am Ende nur zu einem noch deutlicheren Ungleichgewicht führen.

    Today`s music ain`t got the same soul

    i like that old time rock and roll.

  • Kackcerein ist man weil man ein Kackcerein ist. Wie groß oder erfolgreich der Verein ist spielt dabei keine Rolle.

    Und jeder hat seine eigene Definition davon, was ein Kackverein ist.

  • 15 Milliarden hätte die Bundesliga ohne 50+1 in den letzten Jahren eingenommen. 15 !!!!!.

    Hierzu hat DFL-Geschäftsführer Marc Lenz folgendes gesagt:


    Die Eigenkapital-Zuwendungen in den europäischen Top-Ligen betrugen zwischen den Jahren 2014 bis 2024 mehr als 15 Milliarden Euro. Diese Zahlen müssen aber in den richtigen Kontext gesetzt werden: Der europäische Fußball ist finanziell auf einem Irrweg, da hohe Kaderkosten in vielen Ligen nicht durch Umsätze finanziert sind und durch Investoren oder Fremdkapital gedeckt werden müssen. Faktisch wurde dieses Geld im Ausland zu großen Teilen somit vielfach "verbrannt" und nicht sinnvoll eingesetzt - glücklicherweise für die Bundesliga. Anders als andere Ligen sind wir von diesem Kapital nicht abhängig. Dieser Investorenweg und die Abhängigkeit von Investoren zum Ausgleich von Defiziten aus dem operativen Geschäft wird auch in Zukunft nicht der Bundesliga-Weg sein. Zugleich benötigen aber auch wir Kapital für Investitionen in Strukturen, unter anderem die Nachwuchsförderung und Infrastruktur wie Stadien und Leistungszentren. Diese langfristigen Investitionen beeinflussen die künftige Wettbewerbsfähigkeit enorm. Da brauchen wir ein Umdenken - es geht eben nicht um den nächsten Stürmer, sondern unsere perspektivische Ausrichtung.

  • Wo er sogar mit Recht hat.

    Interesse an Datenbanken/Statistiken zum Fußball in den Niederlanden? Einfach fragen. ;)

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