[Film] Zuletzt geschauter Film

  • Oppenheimer - ist ziemlich lang und die Charaktere werden auch historisch gesehen bis auf 1-2 ausnahmen gut getroffen. Die Hälfte der Zuschauer, die mit uns im Kino war kannte die Herrschaften wenig bis gar nicht - deshalb verwunderte es nicht, das diese dann die einzigen Nacktszenen aus dem Film als die besten empfanden.

    An dem Film scheinen sich ja die Geister zu scheiden - einige finden ihn wohl sehr lang(atmig)

  • Ich bin sowieso überhaupt gar kein Filmemensch und gehe nur ganz selten ins Kino, daher bin ich vielleicht auch nicht der richtige Maßstab. Ich fand Oppenheimer aber auch viel zu langatmig. Dazu taugte mir diese springende Perspektive noch nie so richtig, aber auch das ist wohl wieder Geschmackssache.

  • Eben den holländischen Kriminalfilm "Verfluchtes Amsterdam" gesehen mit Huub Stapel.


    Ich hatte nicht viel erwartet, aber war sehr positiv überrascht, das war ein wirklich spannender und guter Film.

    Den hab' ich vor Jahr(zehnt)en ein-/zweimal gesehen und fand den damals auch klasse :nuke:

    Lief der im TV oder Stream?

    Der kam gestern Abend auf Sky. :)

  • Zählen auch Serien? War nie großer Serienjunkie, aber YELLOWSTONE hat es mit angetan. Bin jetzt sogar mit 1883 fast durch (1 Folge noch) und werde dann mit 1923 weitermachen.

    Ich geb mein <3 für Dich...

  • „Indien“

    Mit Hader und Dorfer? Famos! Fabelhaft! Überragend!

    Ja. Genau der. Auch wenn ich ihn schon zigmal gesehen habe, ist er genauso wie Du ihn beschreibst! Jedes Mal aufs Neue :)

    "But the thing about political correctness is that it starts as a good idea and then gets taken ad absurdum. And one of the reasons it gets taken ad absurdum is that a lot of the politically correct people have no sense of humor." (John Cleese)

  • Vorhin gesehen: "The Accountant", erstklassiger Hochspannungsthriller mit Ben Affleck in der Hauptrolle. Ich war schwer begeistert!


    Heute am frühen Abend wird der Film wiederholt, dann zeichne ich den auf. Und gucke den irgendwann nochmal mit etwas Abstand. Jedenfalls habe ich den nicht zum letzten Mal gesehen. :thumbup:

  • Ein Hybrid aus Mini-Serie und Episodenhafter Langzeitfilm ist "the devil next door" über den spektakulären Demjanjuk-Prozess in Israel, der sich von Mitte der 80er bis in die frühen 90er streckte.


    Einige kleine Fehler (die Karten mit den Lagern zeigen die Nachkriegsgrenzen), aber originale Videioaufnahmen und Interviews der Protagonisten heute sind wirklich gut miteinander verwoben, dass alle Seiten zu Wort kommen - und postwendend der Blick der anderen auf sie folgt. War John/Ivan Demjanjuk wirklich "Ivan der Schreckliche", der in Treblinka die Gasgammer bediente? Viele Bilder auch aus den Lagern sind eine harte Kost, aber ich fand die Serie trotz einiger Kritik gut.

  • Gestern war auf SKY 'ne James Bond-edition gestartet und sie geht über 4 Wochen. 4 Wochen lang alle James Bond-Filme in der Geschichte. Das ist per se auf jeden Fall super! :)



    Jetzt kommt jedoch das große "Aber"......habe mir zuerst 'Skyfall" angeschaut, danach 'Spectre' - beide Filme noch 'relativ' neu. Skyfall war der drittneueste, Spectre der zweitneueste der Bond-Reihe.


    Gegen die action ist nichts einzuwenden, aber warum, zum Teufel warum ist nur mittlerweile das letzte Fitzelchen Realismus verloren gegangen? Natürlich hat sich James Bond von jeher auch aus ausweglosen Situationen befreien können, aber damals unter Connery und Moore war es wenigstens noch einigermaßen realistisch. In Skyfall und Spectre jedoch ist es katastrophal unrealistisch.


    Deshalb für beide Filme Note 3 von mir, was für Bond-Filme gleichbedeutend ist mit durchschnittlich. Und durchschnittlich in James Bond-Filmen ist eigentlich gleichbedeutend mit inakzeptabel. :thumbdown:


    Gott sei Dank kommen in den nächsten Tagen Connery und vor allen Dingen Moore als 007 auf den Bildschirm.


    Moore ist mein persönlicher James Bond, damit bin ich aufgewachsen, Connery finde ich am zweitbesten, er ist jedoch dafür "der Bond" meiner Eltern. Auch noch richtig gut finde ich Brosnan. Weil ich den mag aufgrund seiner "Remington-Steele"-Rolle.


    Craig ist wahrlich auch kein schlechter Schauspieler, aber fällt einfach für mich ab in dieser Rolle. Und hat zusätzlich das Problem, dass ich jetzt äußerst unrealistische Bond-Filme mit ihm verknüpfe.


    Dalton zählt nicht, dass ist und war niemals ein James Bond! Dalton als Bond war so ungefähr dasgleiche, als hätte man den SV Meppen einfach mal so in die Bundesliga gehievt.

  • Geb Dir uneingeschränkt recht, bis auf Timothy Dalton…der war super als Bond

    "But the thing about political correctness is that it starts as a good idea and then gets taken ad absurdum. And one of the reasons it gets taken ad absurdum is that a lot of the politically correct people have no sense of humor." (John Cleese)

  • Timothy Dalton habe ich jetzt in "1923" wiedergesehen. Macht einen guten Fiesling.


    Ansonsten schaue ich gerade "Billy The Kid". Etwas vom Yellowstone-Flash mitgenommen, sollte es nochmal Western sein. Bis auf das Genre war es das dann aber auch. Reichlich zäh, durchschnittlich. Nicht richtig schlecht aber auch nicht wirklich fesselnd.

    Ich geb mein <3 für Dich...

  • Das liegt daran, dass genau so ein Unrealismus in der heutigen Zeit völlig Wumpe ist, so lange der Zuschauer Action bekommt...


    Bei der Mehrheit trifft genau das zu.


  • Im Vergleich zu "Transporter" und anderen Action-Reihen (und da lasse ich bestimmte mit V. Diesel bewusst weg) ist das doch noch harmlos. :D

    Richtig ist, dass ordentlich draufgelegt wurde, aber das war in den 90ern auch schon und der Eispalast beim letzten Bond mit Brosnan war da meiner Meinung nach der Tiefpunkt, hatte nur auf den Eisbär gewartet, der "Wick Blau hilft!" brüllt. Ansonsten:

    - mein persönlicher Lieblings-Bond ist ebenfalls Roger Moore - weniger der Draufgänger als der Schnösel mit dem coolen Spruch. "The man with the golden gun" fällt leider etwas ab, trotz großartigem Schurken (Christopher Lee!) und Britt Ekland. Schwaches Drehbuch.

    - Sean Connery ist Klasse und hatte das Glück, mit Bösewichtern wie Gerd Fröbe zu spielen. Der "Ur-Bond", teilweise aber auch recht derb im Umgang mit seinen Gespielinnen. Aber auch hier schon einiges eher unrealsitisch. Und Fleming war von Connery als Bond nicht sonderlich angetan, musste erst nach Fertigstellung zugeben, dass er es gut verkörperte - und zauberte eine schottische Herkunft in Bonds Stammbaum

    - George Lazenby machte es ganz gut, der Film war auch gut, aber spielte fast ausschließlich in den Bergen. Lazenby konnte wenig von sich zeigen, außer ernst gucken. Was ich an ihm allerdings klasse fand: für die Promotiontouren hätte er auch in den kommenden Jahren wie Bond aussehen müssen - doch er trug Bart und Matte und pfiff auf weitere Rollen.

    - Dalton fand ich auch ganz gut, wirkte etwas menschlicher und verletzlicher

    - Pierce Brosnan ist schwierig. GoldenEye sah ich seinerzeit als junger Hüpfer im Kino, war ganz gut, danach sank die Qualität rapide. Mittlerweile und mit originaler Tonspur wirkt Brosnan teilweise gelangweilt, die Coolness von Connery wird wohl angestrebt, aber nicht erreicht.

    - Craig hat Bond dann neues Leben eingehaucht und ist leider meilenweit besser als Brosnan. Bekam mit Mads Mikkelsen allerdings auch einen großartigen Schurken als Gegenspieler. "A Quantum of Solace" sah ich auch im Kino und hatte den Plot schon beim Abspann vergessen. Spannendes Thema, aber nicht gut umgesetzt.


    Könnte ich auch mal wieder gucken, hab die gesammte Box hier stehen. :D

  • Hatte den Film "Moonfall" vorhin angeschaut.


    Film von Roland Emmerich, also natürlich habe ich da Blockbuster-Niveau erwartet. Außerdem ist der Film von 2022, da hatte ich noch größere Erwartungen auf Bombast-Kram.


    Hauptdarsteller Halle Berry und Patrick Wilson, beide zwar jetzt keine schauspielerische Championsleague, aber bei weitem auch nicht unbekannt. Halle Berry hatte in "Boomerang" und Patrick Wilson in "Conjuring" ordentlich gespielt.


    Ich dachte vor dem Film: "Naja, keine Triple-A-Besetzung der Schauspieler, aber hey, der Film ist von Emmerich, da kann gar nix schiefgehen."


    Fataler Irrtum: Der Film nervte schon nach ca. 30 Minuten, aber ich hielt tapfer durch. Der Film abseits der beiden bekannten Hauptdarsteller gespickt mit lauter unbekannten Nebendarstellern, insbesondere der Filmsohn von Wilson spielt abartig schlecht. Und ganz am Anfang bot der Film doch tatsächlich auch einen verdammt guten Schauspieler auf - nämlich Donald Sutherland - leider nur für ca. 2 Minuten!!!


    Aber wie das eben so ist - auch nach den nervigen ersten 30 Minuten hielt ich doch noch länger durch. In der Hoffnung, dass ja irgendwann eine Steigerung folgen muss.


    Dann startete schließlich irgendwann die Mission zum ausflippenden Mond, der unserer Erde immer näherkam und mit 3 Männekes flogen sie mit 'nem Shuttle zum Mond, drangen durch 'nen Krater in das Mondinnere ein und fanden dann im Inneren des Mondes quasi eine Alienstadt vor.


    Als ich dann die Strukturen der Stadt im Mond sah, war der Bogen überspannt und ich habe sofort weggeswitcht.


    Fazit: Der mit Abstand schlechteste Film von Emmerich, den ich je gesehen habe. Eine Katastrophe, Note 6 mit Sternchen!

  • Hab die deutsche Synchro der alten Bond-Filme ewig nicht gesehen, nur ein paar in der Englischen Version neulich mal wieder angesehen und sind doch sehr Filme ihrer Zeit. Gerade mit Connery der durch seinen Akzent im original doch ne Stufe weniger cool ist als im deutschen (seltsam genug :D) und bei den Sprüchen stellt sich einem doch mach Zehennagel auf. |-)

    Sind schon nostalgisch und daher gut, aber wenn das heute wer drehen würde...., ich sach nur "Pussy Galore" ;D

    Your fans could build a thousand bridges, but if one eats horseshit, you’re not know as bridge builders. You're shit eaters.

  • Auf yt gibt es den Film „Cass: The true story of a hooligan“ for free

    Grade gesehen :nuke:

    Ich muss nicht „mehr vor die Tür“, ich muss gedanklich weniger vor den Zug.

    -Torsten Sträter- :umarm:

  • Copilot - Die Welt wird eine andere sein


    Erzählt aus der Sicht der Ehefrau, folgt das Drama dem Paar über 5 Jahre in fünf Kapiteln. Das fiktionale Werk ist angelehnt an die Biographie eines Terroristen, der an den Anschlägen 9/11 in den USA beteiligt war.

  • Eis am Stiel Teil 3

    "But the thing about political correctness is that it starts as a good idea and then gets taken ad absurdum. And one of the reasons it gets taken ad absurdum is that a lot of the politically correct people have no sense of humor." (John Cleese)

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